Leserbrief

Lieber Paul Vogt,

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 9. November 2018

zwischen uns gibt es einen wesentlichen Unterschied: Ich kämpfe für mein geliebtes «Für Gott, Fürst und Vaterland» wo ich nur kann, damit wir unsere Selbstständigkeit um keinen Preis aufgeben!
Da Sie vehement gegen das Fürstenhaus gekämpft hatten, wären wir nun schon längst ohne Fürstenhaus und somit kein Vaterland mehr! Unsere «Einmaligkeit» wäre in der Namenlosigkeit versunken.
Ich kämpfte für die Integration der drei Flüchtlinge, die ich in meinem Haus aufgenommen hatte. Zum Beispiel empfahl ich ihnen, den Führerschein zu machen, da sie dadurch beruflich leichter vermittelbar und selbstständiger wären. Mit meinem Privatauto und natürlich in meiner Freizeit gab ich ihnen über 40 Privatstunden. Bezugnehmend auf die Zahlen und Ihren Hinweis auf die Information der Homepage der Flüchtlingshilfe fehlen noch die Beträge, die das Land an die Arbeitgeber bezahlt, damit sie überhaupt Flüchtlinge in ihren Betrieben beschäftigen. Des Weiteren hatten die Flüchtlinge schliesslich die Frechheit, mit einem Immobilienmakler einen Mietvertrag abzuschliessen und diesen den Angestellten des Sozialamts auf den Tisch zu knallen. Unser Land hat auch das bezahlt. Die mittlerweile doch nicht integrierten Flüchtlinge taten dies, um nicht mehr von Wohnungsgebern, wie mir, kontrolliert werden zu können. Von diesen «Nebenbeiaktionen» wird niemand etwas erfahren können. Ich hingegen habe die Realität vor Augen und die Zahlen, von denen ich berichte, habe ich von den Sozialarbeitern, die mich persönlich gebeten haben, die Flüchtlinge bei mir aufzunehmen.
Die Migranten in ihren Ursprungsländern zu unterstützen, ist das Einzige, das funktioniert!

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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