Leserbrief

Wenn wir uns schon um unsere Umwelt sorgen

Sandro Tribelhorn,Stadel 13, Balzers | 5. Dezember 2018

Nachdem sich nun knapp 60 Prozent der Liechtensteiner Bevölkerung klar gegen die «Tour de Ski» und somit unter anderem für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem CO2-Ausstoss ausgesprochen haben, wenn sogar die DU sich Sorgen machen um unsere CO2 Bilanz, dann darf auch laut über ein generelles Feuerwerksverbot nachgedacht werden. In wenigen Wochen feiern wir Silvester. Dann werden wieder überall Raketen und Böller in die Luft geschossen. Übrig bleibt nicht nur Schall und Rauch. Die Skipisten in Malbun zum Beispiel sind am nächsten Morgen übersät mit Holzstielen und Plastikfetzen. Dafür fühlt sich niemand mehr verantwortlich, das bleibt danach tagelang liegen, bis sich eine Schneedecke darübergelegt hat. Laut Umweltbundesamt entspricht die Feinstaubmenge der Silvesterfeuerwerke ca. 17 Prozent der jährlich im Strassenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. Ganz zu schweigen von den ganzen Tieren, die unter dem Lärm immens leiden. Haben unsere Politiker den Ruf des Volkes gehört? Oder waren das einfach nur vorgeschobene Argumente? Konsequent wäre ein Feuerwerksverbot auf jeden Fall, denn wer A sagt, muss bekanntlich auch B sagen.


Sandro Tribelhorn,
Stadel 13, Balzers

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