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Leserbrief

Radio L zieht um …

Silvio BühlerGruabastrasse 14, 9497 Triesenberg | 18. März 2019

... an eine teurere Adresse. Da Radio Lunter anderem auch zum Bezahlen der Miete im «Spoerry-Areal» in Triesen schon jahrelang Unterstützung vom Staat benötigt hat, wird nun in teurere Räumlichkeiten nach Schaan umgezogen. Zentraler gelegen sei der neue Standort, war in den Landeszeitungen vonseiten des Vorsitzenden der LRF-Geschäftsleitung, Thomas Mathis, zu lesen. Das ist wirklich zum Lachen, eher zwar zum Weinen.
Ich war ca. 14 Jahre für Radio L tätig, uns hat in Triesen immer jede/je­der gefunden und das Ganze funktio­niert dort seit bald 24 Jahren. Ist der neue Standort in Schaan um soviel besser, dass dort in absehbarer Zeit eine «schwarze Null» erzielt werden kann? Dies zeigt nun eindeutig, wie weit es mit dem Sparwillen vom Radio-L-Verwaltungsrat ist. Aber so lange die VR-Sitzungsgelder fliessen, ist doch alles bestens.
Ist der Radio-L-Verwaltungsrat grös­senwahnsinnig, oder einfach nur keinen «Pfifferling» wert? Vielleicht beides? Liechtenstein soll einen eigenen Radiosender haben. Wenn jedoch weiterhin (und schon jahrelang) auf solche und ähnliche Art und Weise Steuergelder vertölpelt werden, bin ich mir diesbezüglich nicht mehr ganz sicher und vermutlich mit meiner Meinung auch nicht alleine. Radio-L-Finanzbedarf für dieses Jahr insgesamt 4,3 Mio. ­Franken. Aber das ist kein Problem, es kann dann in einem Jahr wieder um eine weitere «Geldspritze» beim Landtag angefragt werden. Könnte es sein, dass in den vom Landtag gesprochenen 2,2 Millionen Franken für Erneuerung der Infrastruktur auch die höheren Mietkosten am neuen Standort für viele Monate schon mit einberechnet sind? Eine solche ähnliche Taktik wäre nichts Neues.
Beispiel: Nichtbezahlen der SUISA-Gebühren und Abzug einer nicht gerechtfertigten Vorsteuer auf den Staatsbeitrag (Steuerhinterziehung?). Dies, um dann im Rechenschaftsbericht an Regierung und Landtag höhere Einnahmen vorzutäuschen. Grosskotz-Grössenwahn, kann man hier nur noch sagen und das von einem «Senderli» mit propagierten 13 000 Hörer/-innen in Liechtenstein.

Silvio Bühler
Gruabastrasse 14, 9497 Triesenberg

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