Leserbrief

Aufruf an die Klima-Greta-Jugend

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg | 15. April 2019

Viele, sowohl auch ich, werden als Klimagegner oder Klimaleugner bezeichnet. Nicht nur hier im Land, sondern europaweit. Da tritt dann eine Greta auf den Plan, welche durch ihre Einzelaktion – ein Plakat, eine Greta vor dem Regierungsgebäude steht. Ganz alleine – aber zig Fotografen. So wurde Greta berühmt. Ein Vorbild der Jugend wurde geschaffen und keiner hinterfragt die Hintergründe. Wissenschaftler streiten über den Klimawandel. Politiker schreien «CO2» täglich raus, zwecks Dieselsperrzonen. Somit umfahren nun die Dieselfahrzeuge diese Sperrzonen, nehmen damit grössere Strecken in Kauf und jeder applaudiert dazu. Das aber, wenn überhaupt dadurch nicht mehr in der Stadt, sondern auf den Umgehungsstrassen vielleicht sogar mehr CO2 produziert wird, hinterfragt keiner. Interessant wiederum ist der Bericht über den Vergleich von «Benziner vs. Diesel vs. Hybrid vs. E-Auto» eines der grössten Automobilclubs in Europa. Googlet man nun nach diesem Vergleich auf der Web-Site des ADAC so glaubt man seinen Augen nicht, das ausgerechnet der Diesel in Bezug Umweltverschmutzung am besten abschneidet. Keine Info in irgendeinem Medium darüber. Komisch. Auch dass die profitreiche Rodung von Wäldern auf der Welt eine Rolle spielt, da ja auch die Natur für ein besseres Klima ihren Beitrag leistet, fehlen ebenso Informationen.
Naja, auf Grund der gesteuerten Information kann man dann schon auf eine Klimademo gehen. Greta macht es ja vor. Politiker und Lehrer befürworten das noch dazu. Dann muss ja die Information stimmen und alle anderen sind Klimaleugner. So wie ich, der Otto-Normalwissender, und auch Wissenschaftler, welche diesem CO2- und Klimaboom entgegentreten. Nicht CO2 oder Klimawandel sollten euch sorgen machen, sondern die Umweltverschmutzung direkt vor jedermanns Haustüre. Würde ich auf meinen Spaziergängen mit meinem Hund den achtlos weggeworfenen Müll – Plastiktaschen, Pet-Flaschen, Aludosen etc. – sammeln, so müsste ich jede Woche mindestens einen 35 Ltr-Sack zusätzlich zu meinen Müllsäcken stellen. Müll sammeln o.k. Besser aber zu sensibilisieren, erst gar nicht Müll achtlos in die Natur zu werfen. Da beginnt der eigene Schutz für eure Zukunft.


Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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