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Leserbrief

Die beschämende Geldshow

Kurt Alois Kind, Postfach 112, Eschen | 15. Mai 2019

Wer hat Vaduz gross gemacht? Waren es allein die Bürger von Vaduz? Nein, es waren Bürger und Bürgerinnen aller Gemeinden, die ihre Arbeitskraft in Vaduz einbrachten und zu diesem Wohlstand über Jahrzehnte in Vaduz beigetragen haben.
Mit 600 Millionen auf der hohen Kante in der Gemeindekasse wird es nun höchste Zeit, dass dieser Wohlstand gerecht verteilt wird.
Der Vaduzer Bürgermeister und die Gemeinderäte wollen nicht einsehen, dass allein schon wegen des Verkehrs der täglichen Pendler und Besucher, wichtige Gebäude dezentralisiert in anderen Gemeinden errichtet werden müssen!
Nein, sie wollen dass die Millionen, die sie selbst alleine nicht erarbeitet haben, sich noch mehr vermehren und sie sich wie Dagobert Duck dann im Geld suhlen können!
Wer schaut hinter die Fassade des neuen Bürgermeisters und der Gemeinderäte, die alles in Vaduz reinwürgen wollen, um selbst noch reicher zu werden?
Wo sind die super Wahlversprechen von den Wahlen geblieben? Ist das sich demokratisch für das Volk einzusetzen? Alles Lüge!
Mit von der Partie ist die gesamte Regierung, die sich, wie beim Spitalbau, wegen ein paar «Milliönchen» und jetzt auch bei der Landesbibliothek, an der Nase herumführen lässt! Auch hier wurde wieder nicht mit anderen Vorstehern bezüglich eines möglichen anderen Standortes geredet!
Ist das nicht beschämend?
Je mehr wir angelogen werden, umso beharrlicher müssen wir für die Wahrheit kämpfen, liebe Liechtensteiner!
Wir sollen aus der Steuertasche Geld bezahlen, wo schon im Überfluss genug vorhanden ist? Hat das mit demokratischem Handeln zu tun?
Wenn schon alle öffentlichen Gebäude in Vaduz stehen sollen, dann muss die Gemeinde Vaduz als demokratischen Ausgleich zu den anderen Gemeinden diese Gebäude finanzieren! Landesbibliothek, Schule, Spital.
1970 wurde der erste Bodenkauf für einen Spitalbau im Gamander Schaan getätigt. Vaduz hat vor 50 Jahren mit einem 8-Millionen-Beitrag den Spitalbau in Schaan nachträglich verhindert, damit das Spital in Vaduz gebaut wird. Somit sind heute mindestens ein 100-Millionen-Beitrag nach 50 Jahren nicht mehr als gerecht, wenn sie schon alles in Vaduz haben wollen!
Ein Rückkommensantrag im Landtag für die Ablehnung der Finanzierung dieser Gebäude ist die anstehende Pflicht unserer Volksvertreter! Wir müssen für die Werte, die unsere Heimat Liechtenstein ausmachen, einstehen!
Als Lied, mit herrlichen Luftaufnahmen untermalt, zu finden in You­Tube unter «Jubiläumslied 2019 Rheinberger».


Kurt Alois Kind, Postfach 112, Eschen

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