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Leserbrief

Alles Velo oder was?

Klaus Schatzmann, Megeriweg 5, Triesen | 18. Mai 2019

Seit über 30 Jahren bin ich begeisterter Velofahrer. Den Zankapfel, der die Gemüter bewegt, bin ich gefühlte 1000 Mal befahren (zweiräderig wohlbemerkt), was meiner Aussage doch eine gewisse Kompetenz verleihen dürfte.
Dabei haben mich die «Mehrspurler» ungleich weniger gestört, als das Abgas und Dezibel-Level der nahen Autobahn auf der Schweizer Seite, auf dem Heimweg, wobei sich das Lärmproblem in letzter Zeit etwas verbessert hat. Das ist allerdings mehr der altersbedingten Gehörbeeinträchtigung meinerseits, als dem geringeren Verkehrsaufkommen geschuldet.
Dass es mittlerweile auch Untrainierten dies- und jenseits der 60 Jahres-Limite ermöglicht wird, mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel in ungeahnte Sphären zu gelangen, ist lobenswert. Dass sie dank E-Bikes nun auch dort anzutreffen sind, wo sie eigentlich nicht hingehören, ist für viele (auch nicht Autofahrer) das grössere Übel, als das Autoproblem für die Pedaltreter auf dem Rheindamm. Für die Radfahrer gibt’s mehrere Optionen, das Problem zu umgehen, für die Autofahrer keine. Radlerland Liechtenstein? Wieso nicht? Aber, zuerst muss eine nachhaltige Lösung für den Autoverkehr gefunden werden.
Fazit: Ich bin weder Rot noch Schwarz, sondern aus Überzeugung Weiss, aber auch Freigeist. Sorry, lieber Thomas Lageder, du weisst, ich schätze dich sehr, aber in dieser Sache gebe ich meine Stimme dem Karlheinz Ospelt.


Klaus Schatzmann, Megeriweg 5, Triesen

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