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Leserbrief

Ich hoffe, es wird weiter gekämpft

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren | 22. Mai 2019

Wie ich bereits in meinen Neujahrswünschen und in meinen vorherigen Leserbriefen an die Regierung mitgeteilt hatte, gehörte die Reduzierung der Krankenkassenprämie auch zu meinem Anliegen. Da ich in der «Liewo» und Tageszeitungen gelesen hatte, dass sich Johannes Kaiser für den Mittelstand, Pensionisten und weniger bemittelte Personen einsetzten will, hat es mich gefreut. Es ist Zeit, dass endlich etwas passiert. Was will ein kleiner Bürger alleine ausrichten trotz Demonstrationen gegen gewisse Sturköpfe? Dazu noch ausgesagt, demonstrieren nütze nichts. Ich hoffe, es wird weiter gekämpft! Diejenigen, die sich monatliche hohe Prämien leisten können, verstehen nicht ganz, wo­rum es dem normalen Bürger geht. Da ist der Geldbeutel gross genug und sie können sich hohe Prämienzahlungen leisten. Man bekommt das Gefühl, es besteht kein Verständnis für ärmer Bemittelte. Es gibt leider genug und immer mehr in unserem reichen Lande. Wer bezahlt hohe Prämien trotz Mindestbeiträgen, Spitalkosten etc anfallen? Es geht nicht auf. Sturheiten ergeben keine Lösungen. Es gibt so ein tolles Sprichwort: Mit hartem Kopf und hartem Herz schaffst du dir nur selber Leid und Schmerz! Das Volk wünscht sich mehr Verständnis und angehört zu werden. Vielleicht verstehen auch einige Personen nicht, warum ich mich per Leserbrief immer wieder einsetze. Es gibt noch einen weiteren Grund, wie das Gejammer der hohen Krankheitskosten reduziert werden könnte und Krankenkassenprämien gespart werden könnten: ein Beispiel. Neulich liess ich von einem Arzt Tabletten zukommen, weil ich selber verhindert war. Beim Durchlesen des Beipackzettels bekam ich Bauchweh. Kein gutes Zeichen! Ich wollte die ganze, nicht angebrauchte Packung zurückgeben. Da hiess es, sie dürfen das nicht, sobald der Praxisraum verlassen werde. Es sei geregelt resp. verboten worden vom Amt der Gesundheit, oder von wem auch immer. Da fragt man sich, wieweit die Kompetenzen gehen und wie gerechtfertigt das ganze System geregelt ist. Meines Erachtens müsste ein Machtwort der Regierung und in Zusammenarbeit mit dem Amte erfolgen. Es sollte ein Arzt nur soviel Tabletten abgeben dürfen, wie der Patient im Moment oder vorübergehend braucht. Es ist bekannt, dass tonnenweise Tabletten im Müll landen. Wie viel Geld wird hier verschwendet und der Krankenkassa, besser gesagt, dem Prämienzahler aufgebrummt! Es ist bekannt, dass die Pharmaindustrie Druck auf Aerzte etc macht, damit der Rubel rollt. Es ist bekannt, dass nicht einmal die Ärzte vielfach aufgeklärt werden, was für Nebenwirkungen von den «Chemiekügelchen» entstehen können. Es gibt Ärzte, die bewusster mit den Patienten umgehen. Ich möchte nicht alle in einen Topf werfen. Und: ab 60 Jahren bitte aufpassen! Da beginnt das Alter der Risikopatienten wegen zu hohem Blutdruck, Cholesterin etc. – Medikamentenwahnsinn folgt. Wirtschaft boomt. Wer alles verdient wirklich daran? Diese Meinungen sind nicht nur die meinen.

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren

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