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Leserbrief

Erträge dem Gesundheitswesen zufliessen lassen

Rainer Gassner,Langgasse 5, Triesen | 3. Juni 2019

Die Frage, ob es mehr oder weniger Casinos in Liechtenstein geben sollte, ist sicherlich berechtigt. Aber es gibt auch positive Aspekte, die damit für unser Land verbunden sind – die Steuereinnahmen. Und diese sind bekanntlich sehr beachtlich. Millionen, die es vor zwei Jahren in unserer Staatskasse gar nicht gegeben hat.
Also geht man einmal davon aus, dass weitere Konzessionen erteilt würden, so ergibt sich ein hohes Steuereinkommen, das früher nicht budgetiert war und problemlos dafür eingesetzt werden könnte, die aktuelle Diskussion über die Gesundheitskosten massgebend zu entschärfen. Es würde also unseren Staatshaushalt überhaupt nicht belasten, die Steuereinnahmen, die durch die Casinos generiert werden, generell für die Senkung der Gesundheitskosten zu verwenden. Und das könnten bei vier oder gar mehr Betrieben wesentlich mehr ergeben, als die von der VU geforderten 10 Millionen Franken.
Und zudem, was ist denn so schlecht an einem Casino? Es sind ja keine Freudenhäuser. Sicherlich gibt es problematische Fragen, die aber durch das Gesetz weitestgehend geregelt sind; Anpassungen sind ja auch möglich. Gleichzeitig sind aber auch positive Aspekte festzustellen. Die Baubranche profitiert davon, es werden Arbeitsplätze geschaffen, deren Mitarbeitende generieren ihrerseits wieder wertvolle Impulse für die Volkswirtschaft und zudem sind sie auch Steuerzahler.
Fazit: Es wäre also ein Leichtes für unsere Politiker, die gesamten Erträge aus der Casinobranche dem Gesundheitswesen zufliessen zu lassen. Davon würden alle Liechtensteiner ohne zusätzliche Belastung der Staatskasse profitieren.


Rainer Gassner,
Langgasse 5, Triesen

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