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Leserbrief

Die Angst vor der «Öffentlichkeit»

Stefan Kemnitzer, Am Berg 3, Ruggell | 27. Juni 2019

Wie? Ich? Nie im Leben!
Die Wenigsten scheinen daran interessiert zu sein, ausgedrückt mit
den wohlklingenden Worten von Frau Pinardi, «die ureigene Weisheit entdecken zu wollen», welche ihnen erklärt «wieso», «weshalb», «warum» es ihnen so «wichtig» ist, dass andere von ihnen ein «perfektes Bild» haben und dies, wenn man sie darauf anspricht, vehement «verleugnen».
Wie Recherchen der Medien bestätigen würden, war ich auf diesem «Gebiet» kein Unbekannter. Ich habe mich mein «halbes Leben» mit
Überzeugung, Engagement und Herzblut in meinen Coachings und
Kommunikationsberatungen auch von Personen, die durch ihre Tätigkeit in Politik und Wirtschaft in der «Öffentlichkeit» stehen, für «Transparenz» und «Authentizität» eingesetzt.
Die gemachten Erfahrungen haben immer wieder gezeigt, dass es den allermeisten vorwiegend darum geht, der Illusion nachzujagen, dass es tatsächlich Möglichkeiten gibt, dass andere einen genau so sehen, wie man es sich von sich selbst «wünscht» und einen dafür auch noch Anerkennung und Bestätigung geben.
Was das Ganze noch «verkomplizierte», war der Wahn und/oder die Angst, dass andere etwas von diesem «Bemühen» mitbekommen und die Möglichkeit nutzen, sich ­darüber «auszulassen».
Diese «Angst» wächst rapide, wie ich als alleiniges Mitglied der Verhaltens-Prüfungs-Kommission und «Fach-Experte» auf dem Gebiet des Verhaltens-Monitoring durch meine stete Überwachung bzw. kontinuierliche Beobachtung meiner Mitmenschen diagnostizieren muss.
Der Wunsch «das Gesamtbild im Auge zu haben», ist faktisch nicht vorhanden. Deshalb ist meine Studie «aktueller psycho-pathologischer, stereotypischer Denk- und Verhaltensweisen» genauso «konsequenz-los» wie der 550-Seiten-starke Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission zur Post-Affäre.
Da nützt es auch nichts, dass ich meine 450-Seiten-Studie professionellst mit einem grösstmöglichen Mass an Ausdruckskraft, Theatralik, Überzeugungskraft und kommunikativer Stärke zu einem wahren
«Augen- und Lese-Spass» designt habe. Dabei wäre sie perfekt als «Standortbestimmung» für das «eigene Leben» geeignet, weil sie viele Fragen beantworten und zur Klärung vieler derzeitiger «Stresssituation» beigetragen würde.
Zu finden unter http://irre-welt.li/download.html.
Es ist einfach zu schön und so befreiend, sich mit diesem Leserbrief zum x-ten Mal zu beweisen keine Angst vor der «Öffentlichkeit» zu haben, einfach weil, selbst wenn ich möchte, kann ich gar nicht anders, als über meine Mitmenschen zu wachen.

Stefan Kemnitzer, Am Berg 3, Ruggell

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