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Leserbrief

Auf einmal hat der Landtag Angst

Susanne Ospelt,Rüfenstrasse 5, Schaanwald | 11. Juli 2019

Jetzt meint der Landtag wirklich, dass es nur um die Affäre von Frau Frick geht. Sie haben bis anhin nicht an das Volk gedacht. Ansonsten wüsste der Landtag auch, dass er selbst das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Wie weit denken denn die Herren eigentlich? Dass das Volk nur wegen einer Verfehlung die Nase voll hat? Nein, es sind die bis anhin nicht erbrachten Leistungen für das Volk. Heute (am Dienstag, Anm. d. Red.) sind Aussagen in der Zeitung von Herren der Politik, die haarsträubend sind. Die Politik werde gelähmt, falls es zu Neuwahlen kommen würde. Und Aussagen wie «nur weil wir endlich mal durchgegriffen hatten, was uns in der Post-und Pensionskassen-Affäre nicht gelungen ist, müsste man ja nicht gleich den Landtag auflösen». Nach dem Motto «Wir haben jetzt ein Zeichen gesetzt, dass wir durchgreifen können». Lächerlich. Gelähmt ist der Landtag seit Anfang an. Was wurde denn für das Volk wirklich erbracht? Nichts! Das wichtigste Thema ist doch nur das Spital. Wie die Rentner mit dem wenigen Geld auskommen, Alleinerziehende, die hohen Mieten, damit ja beide Elternteile arbeiten müssen. Themen wie Drogen, Strassen, Lärm, Pestizide und noch vieles mehr. Da wird alles beschwichtigt. Es wird von Statistiken geredet, aber Liechtenstein hat für die meisten Fragen nicht einmal eine Statistik zur Verfügung. Und das möchte der Landtag auch nicht. Kein Wunder! Das grösste Problem, das der Landtag hat, ist anscheinend, wie man Liechtenstein auf der Welt bekannt machen kann. Nicht mal alle Schweizer kennen Liechtenstein. Aber wie es im eigenen Land zugeht, ist anscheinend egal.

Susanne Ospelt,
Rüfenstrasse 5, Schaanwald

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