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Diverse Güter waren nach der Havarie an Strand gespült worden.
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International|11.01.2019

Bergung der Container aus der Nordsee nach Havarie verzögert sich

DEN HAAG - Die Bergung von knapp 300 Containern aus der Nordsee nach der Havarie des Frachtschiffes "MSC Zoe" verzögert sich. Die niederländischen Bergungsschiffe konnten noch nicht zum Einsatzgebiet auslaufen.

Diverse Güter waren nach der Havarie an Strand gespült worden.

DEN HAAG - Die Bergung von knapp 300 Containern aus der Nordsee nach der Havarie des Frachtschiffes "MSC Zoe" verzögert sich. Die niederländischen Bergungsschiffe konnten noch nicht zum Einsatzgebiet auslaufen.

Ob die Bergung noch am Freitag starten kann, sei noch unklar, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft am Freitag in Den Haag. Ursprünglich sollten zunächst Container an der Ems-Mündung nahe der deutschen Grenze geborgen werden.

Für die Bergung würden insgesamt drei Schiffe eingesetzt, sagte Sprecher Edwin de Feijter. "Das wird Wochen, wenn nicht Monate dauern." Die Schweizer Reederei des havarierten Frachters hatte zugesichert, alle Kosten zu bezahlen.

Eines der Bergungsschiffe war wegen schwieriger Wetterbedingungen noch nicht aus Norwegen eingetroffen. Bei einem zweiten war die technische Ausrüstung komplizierter als gedacht. Ein drittes kleineres Schiff sei ausgelaufen, es soll die genaue Lage der Container im Wattenmeer feststellen.

Das Containerschiff hatte auf dem Weg nach Bremerhaven in der Nacht zum 2. Januar bei stürmischer See nach neuesten Angaben 291 Container verloren, darunter zwei mit gefährlichen Stoffen.

Die meisten Behälter liegen auf dem Meeresboden in der stark befahrenen Fahrrinne nördlich der niederländischen Wattenmeerinseln, rund 20 waren an den Stränden bei Borkum geortet worden.

(sda / dpa)

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