Auf Kraftpaket Gabriel Lüchinger kommt in Lausanne eine wichtige Aufgabe zu. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|02.11.2018

FCV fährt zuversichtlich nach Lausanne

Vaduz - Der FC Vaduz will den Schwung vom 4:2 gegen Chiasso mitnehmen und auch in Lausanne (Samstag, 17 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) drei Punkte einfahren. Und die Chancen auf einen Erfolg beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten der Challenge League stehen gar nicht schlecht.

Auf Kraftpaket Gabriel Lüchinger kommt in Lausanne eine wichtige Aufgabe zu. (Foto: MZ)

Vaduz - Der FC Vaduz will den Schwung vom 4:2 gegen Chiasso mitnehmen und auch in Lausanne (Samstag, 17 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) drei Punkte einfahren. Und die Chancen auf einen Erfolg beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten der Challenge League stehen gar nicht schlecht.

Denn die Mannschaft von Ex-FCV-Trainer Giorgio Contini (44) spaziert alles andere als locker durch die Liga. Der Absteiger tut sich äusserst schwer, konnte erst fünf Mal gewinnen und spielte schon sechs Mal Remis. Wie auch am letzten Wochenende in Rapperswil (2:2). Wieder kassierten die Waadtländer einen späten Ausgleich. «Das ist schon auffällig», analysierte Vaduz-Coach Mario Frick (44) den heutigen Gegner.

Mario Frick ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft in Lausanne gewinnt. (Foto: MZ)

Für Frick ist es auch von Vorteil, dass seine Mannschaft erstmals unter ihm nicht als Favorit ins Spiel geht. «Es ist ja nicht so, dass wir uns immer als Favoriten sehen. Das machen ja vor allem die Schweizer Medien, die vom grossen FC Vaduz reden. Die haben unseren Strategiewechsel wohl noch nicht mitbekommen», so Frick. «Lausanne hat das grösste Budget, will unbedingt aufsteigen und leidet anscheinend noch darunter, dass sie die Favoritenrolle haben. Wir kennen ihre Stärken – und Schwächen, wollen diese ausnutzen.»
Wichtig dabei: Spielmacher Cabral (30) ausschalten. Der 6er ist der Kopf der Truppe vom Genfer See. Ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen. Da kommt vor allem auch Gabriel Lüchinger (25) ins Spiel. Als offensiver Mittelfeldspieler wird er immer wieder auf Cabral treffen. «Er ist sicherlich der auffälligste Spieler von Lausanne. Wenn wir ihn aus dem Spiel nehmen können, nehmen wir LS eine grosse Stärke», weiss der Rheintaler.
Allerdings soll es nicht in einer Manndeckung ausarten. Frick: «Gabriel hat die läuferische Power, das umzusetzen. Doch ich stelle keinen Spieler extra gegen Cabral ab.»
Rückstand verkleinern
Für Vaduz ist es heute eine grosse Chance, mit einem Sieg den Abstand auf drei Punkte zu verringern. Trotz der bislang schlechten Saison. «Das ist wahrscheinlich das einzig Positive – dass wir nur sechs Punkte Rückstand haben. Den wollen wir jetzt halbieren», so Lüchinger. «Allerdings müssen wir da viel wacher sein als gegen Chiasso. Vor allem im Umschaltspiel, wo wir letzten Sonntag zu viel Risiko genommen haben. Und natürlich auch konzentriert spielen, um die Konter von Lausanne zu vermeiden.»

Ein Sieg am besten mit einem eigenen Tor – das wünscht sich Lüchinger fürs Spiel. «Einen Elfmeter habe ich in Kriens ja schon verwandelt. Aber ich hätte nichts dagegen, wenn es jetzt auch aus dem Spiel heraus klappt.»
Hirzel fällt aus
Eine Startelf-Garantie hat Jodel Dossou (26). Für Frick nach seinem Doppelpack gegen Chiasso und seinen guten Trainingsleistungen ist das keine Frage. «Er hat es sich absolut verdient, von Beginn an zu spielen.»
Nicht dabei ist dagegen Andreas Hirzel (25, «Volksblatt» berichtete). Die Schulterverletzung des Torwarts ist noch zu schlimm, für ihn wird Nationalkeeper Benjamin Büchel im Kasten stehen.

Benjamin Büchel muss in Lausanne den verletzten Andreas Hirzel im FCV-Tor vertreten. (Foto: MZ)
(js)

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