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Liechtenstein|08.11.2018

Bitcoin, digitales Gold?

Die Digitalwährung Bitcoin mit dem Edelmetall Gold zu vergleichen, scheint im ersten Moment sehr weit hergeholt zu sein. Gibt es tatsächlich fundamentale Parallelen zwischen dem altbewährten physischen Anlagegut und der neuartigen Kryptowährung oder ist dies nur ein billiger Etikettenschwindel betrieben von Krypto-Enthusiasten?

In unserem jährlich erscheinenden In Gold we Trust-Report (www.ingoldwetrust.li) behandeln wir seit einigen Jahren das Thema Bitcoin bzw. Kryptowährungen. Eine Schlussfolgerung im aktuellen Report lautet: Gold und die Kryptos sind im Grunde Freunde und nicht, wie häufig behauptet, Feinde. Doch was haben Bitcoin und Gold nun gemeinsam? Allgemein bekannt ist, dass Gold ein knappes Gut ist, auch wenn es weitaus seltener vorkommende Rohstoffe gibt. Weniger bekannt ist, dass die bestehende Goldmenge seit Jahrhunderten konstant mit 1-3% p.a. wächst. Nicht nur die Knappheit, sondern vor allem das beschränkte und konstante Angebotswachstums machen Gold als Wertaufbewahrungsmittel attraktiv. Bei Bitcoin ist die Gesamtmenge von Vornherein auf 21 Millionen Einheiten festgelegt, wobei Ende September bereits rund 17,2 Millionen Einheiten existierten. Die Anzahl der zehn minütlich neu in Umlauf gelangenden Bitcoin halbiert sich zudem für jeden Vierjahreszeitraum. 2017-2020 werden alle 10 Minuten 12,5 Bitcoin geschürft, 2021- 2024 nur mehr 6,25 usw. Wie Gold wird Bitcoin im Vergleich zu den fortwährend inflationierten staatlichen Fiat-Währungen im Laufe der Zeit angebotsseitig also immer knapper und damit als Wertaufbewahrungsmittel attraktiver.

Alle Informationen dazu finden Sie auf www.cryptoresearch.report. Die Incrementum AG ist ein unabhängiger Vermögensverwalter mit Sitz in Schaan.

(pr )

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