Vizeregierungschef Daniel Risch brachte den Landtag hinter den Nachtragskredit für Radio L. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|07.11.2018 (Aktualisiert am 07.11.18 18:53)

Landtag und Regierung bekennen sich zu Radio L

VADUZ - Regierung und Landtag stehen hinter Radio Liechtenstein (Radio L): Zum zweiten Mal dieses Jahr genehmigte das Parlament einen Nachtragskredit. Ohne die knapp 300'000 Franken wäre dem Landessender bereits Ende November der Schnauf ausgegangen.

Vizeregierungschef Daniel Risch brachte den Landtag hinter den Nachtragskredit für Radio L. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Regierung und Landtag stehen hinter Radio Liechtenstein (Radio L): Zum zweiten Mal dieses Jahr genehmigte das Parlament einen Nachtragskredit. Ohne die knapp 300'000 Franken wäre dem Landessender bereits Ende November der Schnauf ausgegangen.

23 von 25 Abgeordneten genehmigten am Mittwoch den dringend nötigen Nachtragskredit in der Höhe von 298'000 Franken.

Radio L als Landessender wurde in der Debatte nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Im Gegenteil: Es gab Bekenntnisse. Vizeregierungschef Daniel Risch sagte, Liechtenstein brauche Radio L. Das Radio sei ein wichtiger Pfeiler in der Liechtensteiner Medienlandschaft und "identitätsstiftend".

Auch die Motion der "Neue Fraktion" (NF), die eine Privatisierung des Senders verlangte, konnte keinen der anderen Abgeordneten überzeugen. Einzig die drei Motionäre selbst stimmten für ihren Vorstoss.

Radio L nochmals Thema im November-Landtag

Noch in dieser Landtagssession wird Radio L aber nochmals Thema werden: Bei der Behandlung des Landesvoranschlags 2019 geht es um einen Investitionskredit von 2,5 Millionen Franken für den Sender sowie um einen von 1,6 auf neu 2,3 Millionen Franken aufgestockten Jahresbeitrag des Landes.

(sda/red)

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