Gabriel Lüchinger will endlich wieder mit Vaduz gewinnen. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|29.11.2018 (Aktualisiert am 29.11.18 17:04)

Vaduz erwartet Rapperswil-Jona

VADUZ - Zwei Schritte vor, mindestens einer zurück... Der FC Vaduz kommt in der Challenge League einfach nicht in die Spur. Nach zwei Pleiten gegen Wil und in Genf soll, nein muss, gegen Rapperswil-Jona (heute, 20 Uhr, Rheinpark-Stadion) wieder mal ein Sieg her.

Gabriel Lüchinger will endlich wieder mit Vaduz gewinnen. (Foto: MZ)

VADUZ - Zwei Schritte vor, mindestens einer zurück... Der FC Vaduz kommt in der Challenge League einfach nicht in die Spur. Nach zwei Pleiten gegen Wil und in Genf soll, nein muss, gegen Rapperswil-Jona (heute, 20 Uhr, Rheinpark-Stadion) wieder mal ein Sieg her.

«Wir schauen nur auf uns. Es ist mir egal, wie Rappi spielt. Auch wenn sie zuletzt eine Negativserie haben. Der Fokus liegt auf meiner Mannschaft», so Mario Frick (44) vor dem Spiel gegen die St. Galler. «Wir richten uns darauf ein, dass wir das Spiel machen müssen. So habe ich die Mannschaft eingestellt. Aber: entscheidend wird sein, dass wir alles auf dem Platz geben und das Spiel gewinnen. Auch um Ruhe nach hinten zu haben – nicht, dass wir noch in Abstiegsgefahr kommen.»

FCV-Trainer Mario Frick fordert von seiner Mannschaft aggressiv zu sein. (Foto: MZ)

Wichtig dabei wird sein, dass der FCV besser ins Spiel kommt, als beim schwachen 0:2 gegen Wil. «Wir müssen aggressiv sein, Zweikämpfe gewinnen. Dann können wir auch unsere spielerische Überlegenheit auf das Feld bringen», erklärte Frick weiter. Was den Rekordschützen der Nationalmannschaft positiv stimmt, ist, trotz der 1:4-Schlappe, der Auftritt bei Spitzenreiter Servette. Dort spielten die FCV-Kicker eigentlich ein gutes Spiel, «pennten nur drei Mal bei den Gegentoren nach Ecken».
Mathys verschärft Konkurrenzkampf
Sieht Mittelfeldspieler Gabriel Lüchinger (25) ähnlich. «Gegen Wil haben wir ganz schlecht gespielt, hatten auch eine schlechte Einstellung. In Genf haben wir dagegen gezeigt, dass wir es können und Selbstvertrauen haben. Leider haben die Standardgegentore unsere Niederlage besiegelt», so der Altstätter. «Wir wollen gegen Rapperswil vom Start weg Vollgas geben und das Spiel gewinnen. Sie haben eine gute Mannschaft, doch wenn wir unsere Leistung abrufen, gewinnen wir.»
Gut für Frick: er hat die Qual der Wahl. Bis auf die vier Langzeitverletzten Bühler, Drazan, Mikus und Puljic steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Marco Mathys kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und wahrscheinlich auch gleich in die Startformation. «Es wird einige Veränderungen im Vergleich zum Spiel in Genf geben», bestätigte Frick.

Festgelegt hat er sich schon auf die Besetzung seiner Sturmspitze. Dort wird Igor Tadic (32) von Beginn an spielen. «Er ist gegen einen vermutlich defensiven Gegner der bessere Spieler. Igor kann Bälle halten und ist im Strafraum ein Knipser. Deswegen wird er anfangen.»

Welche Änderungen Frick noch plant, lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(js)

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