Vor allem die frühen Trainingszeiten in den USA – teilweise ging es um 6 Uhr ins Becken – waren für Julia Hassler eine grosse Umstellung. (Foto: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|05.12.2018

«Sollte um 20 Uhr ins Bett, was meistens nicht klappt»

RALEIGH - Die US Winter National Championships in Greensboro waren die letzten Wettkämpfe für Julia Hassler in diesem Kalenderjahr. Ihr Auslandssemester in den USA, das bald zu Ende geht, bezeichnet sie als «riesige Erfahrung», dennoch freut sie sich nach einem nicht ganz so einfachen Start, wieder zurück nach Hause zu kommen.

Vor allem die frühen Trainingszeiten in den USA – teilweise ging es um 6 Uhr ins Becken – waren für Julia Hassler eine grosse Umstellung. (Foto: Michael Zanghellini)

RALEIGH - Die US Winter National Championships in Greensboro waren die letzten Wettkämpfe für Julia Hassler in diesem Kalenderjahr. Ihr Auslandssemester in den USA, das bald zu Ende geht, bezeichnet sie als «riesige Erfahrung», dennoch freut sie sich nach einem nicht ganz so einfachen Start, wieder zurück nach Hause zu kommen.

Seit August befindet sich die Schellenbergerin  in den USA, macht dort ihr Auslandssemester an der North Carolina State University in Raleigh – der Partneruniversität ihrer Uni in Mannheim. Die Athletin des SV Nikar Heidelberg drückt dort aber nicht nur die Schulbank, sondern ist regelmässig auch im Schwimmbecken anzutreffen. Während sie mittlerweile sagt, dass es ihr in den Staaten «ganz gut gefällt», sei vor allem der Start nicht ganz einfach gewesen.

«Am Anfang ist mir das hier alles eher schwer gefallen. Es war alles neu, die Uni ist ganz anders, viel weniger strukturiert – es hat mir daher nur mässig gefallen.

Julia Hassler auf Erkundungstour in Raleigh ...

«Eine riesige Umstellung»

Doch nicht nur das neue Umfeld bereiteten der 25-Jährigen Probleme. Auch mit den Trainings hatte sie Mühe. Im Gegensatz zu den Einheiten am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar, werde in North Carolina nämlich ganz anders trainiert. «Eigentlich wird nur im schnellen Tempo geschwommen, langsame oder technische Serien gibt es hier nicht», fügt Hassler an.

Kommt dazu, dass sie drei Mal in der Woche bereits um 6 Uhr am Beckenrand bereitsstehen muss. «Ich muss um 10 vor 5 aufstehen, sollte daher am besten um 20 Uhr ins Bett, was meistens nicht klappt. Das ist eine riesige Umstellung mit der ich bis jetzt noch nicht so richtig klarkomme.»


Trotz dieser Probleme hat sich Hassler der Herausforderung gestellt und spricht mittlerweile von «riesigen Erfahrungen und einer tolle Möglichkeit mal etwas anderes zu sehen.» Dazu gehört beispielsweise auch die stark besetzten Wettkämpfe von vergangener Woche, den US Winter National Championships, wo neben Weltmeisterin Katy Ledecky praktisch alle Top-US-Schwimmerinnen antraten.


Ob Julia Hassler mit ihren Auftritten an den US Winter Nationals zufrieden war, und wie es für sie weitergeht lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Mittwoch, 5. Dezember 2018

(mm)

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