Der Fahrplanwechsel vom Dezember enthält nur wenige Änderungen. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
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Liechtenstein|10.01.2019 (Aktualisiert am 10.01.19 10:37)

Fahrplan der LIEmobil problemlos erneuert

Die LIEmobil zeigt sich zufrieden. Nicht nur der neue Fahrplan wurde von den Kunden im Grossen und Ganzen gut aufgenommen, auch die Ticketverkäufe durch «Fairtiq» sind stark gestiegen.

Der Fahrplanwechsel vom Dezember enthält nur wenige Änderungen. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

Die LIEmobil zeigt sich zufrieden. Nicht nur der neue Fahrplan wurde von den Kunden im Grossen und Ganzen gut aufgenommen, auch die Ticketverkäufe durch «Fairtiq» sind stark gestiegen.

Der Fahrplanwechsel der LIEmobil im Dezember 2018 scheint sehr ruhig verlaufen zu sein. Es gab nicht allzuviele Änderungen und dementsprechend nicht viele Meldungen von Kunden, weiss Jürgen Frick, Geschäftsführer der LIEmobil. Die grösste Veränderung wurde bei der Linie 24 vorgenommen, welche zwischen Vaduz und Sevelen verkehrt. Laut Frick wurde die Linie einerseits zu wenig genutzt und war andererseits während der Stosszeiten häufig unpünktlich. Aus diesem Grunde wird Sevelen Büeli neu zu den Hauptverkehrszeiten wie früher halbstündlich bedient. Die Fahrzeiten wurden so gelegt, dass die Zuganschlüsse immer funktionieren. Wenigen Fahrgästen, deren Verbindungen sich geändert haben oder die entfallen sind, konnten laut Frick Alternativwege aufgezeigt werden.

Besonders erfreut zeigten sich hingegen die Ski- und Winterliebhaber, die nun die Möglichkeit haben, ganz bequem zwischen 8 und 17 Uhr ins Malbun und wieder zurück zu gelangen. Die Busse zwischen Vaduz und Malbun pendeln während der Winterferien und an den Wochenenden neu im Halbstundentakt. Ebenfalls freuen dürften sich die Nachtschwärmer, schliesslich wurde eine zusätzliche Nachtbusfahrt in Schellenberg, über Mauren mit Anschluss nach Schaan eingeführt.

Fairtiq neu auch in Vorarlberg

Auch für das Busunternehmen zeigen sich erfreuliche Tatsachen. So hat sich die Einführung der Ticket-App Fairtiq in Liechtenstein vor etwas mehr als eineinhalb Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Die Vorgehensweise dabei ist ganz einfach. Mit der App kann bei Beginn und Ende der Busfahrt jeweils vermerkt werden, wo man ein- und aussteigt und muss somit kein Ticket lösen. Der Fahrpreis wird anschliessend von dem hinterlegten Zahlungsmittel bezogen. Busfahren mit Fairtiq ist in Liechtenstein, der Schweiz und neu auch in Vorarlberg möglich.
«Im zweiten Halbjahr 2018 sind die Verkäufe durch Fairtiq erfreulich gestiegen. Ob diese auf die Einführung von Fairtiq in Vorarlberg, unsere Marketingmassnahmen oder einfach auf die Einfachheit von Fairtiq zurückzuführen sind, lässt sich nicht schlüssig sagen», so Frick.

Wie dem auch sei - das ursprüngliche Ziel, die Einführung einer einzigen App, die in allen drei Ländern funktioniert, ist bisher noch nicht ganz erreicht da Fairtiq in Vorarlberg noch als eigene App im AppStore erhältlich ist. Fahrten zwischen Liechtenstein und Vorarlberg sind aber mit beiden Apps möglich.

(rö)

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