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FCV-Trainer Mario Frick freut sich auf gute Bedingungen. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|10.01.2019

Ab ins Trainingslager: FCV will sich Feinschliff holen

VADUZ - Endlich raus aus dem Schnee, heisst es für die Kicker des FC Vaduz. Die Mannschaft fliegt Freitag (6 Uhr) von Zürich nach Antalya. In Belek wird dann bis zum 20. Januar trainiert. Für FCV-Trainer Mario Frick (44) enorm wichtig für den Feinschliff vor Rückrundenstart am 2. Februar in Genf.

FCV-Trainer Mario Frick freut sich auf gute Bedingungen. (Foto: MZ)

VADUZ - Endlich raus aus dem Schnee, heisst es für die Kicker des FC Vaduz. Die Mannschaft fliegt Freitag (6 Uhr) von Zürich nach Antalya. In Belek wird dann bis zum 20. Januar trainiert. Für FCV-Trainer Mario Frick (44) enorm wichtig für den Feinschliff vor Rückrundenstart am 2. Februar in Genf.

Zudem freut sich Frick einfach darauf, dem Liechtensteiner Winter für ein paar Tage zu entkommen, anstatt auf Kunstrasen mit seinen Jungs auf sattem Grün trainieren zu können. «Es soll zwar in Belek regnen, doch die Plätze werden in einem optimalen Zustand sein. Das ist zum Arbeiten einfach besser – alleine der Umstand, dass wir auf Rasen trainieren können, wird für mehr Qualität sorgen», schaut der Übungsleiter zuversichtlich auf die zehn Tage an der Türkischen Algarve.

Das Hauptziel im Trainingslager ist das Integrieren der bereits fixen Neuzugäng Boris Prokopic (30, Altach) und Manuel Sutter (27, Winterthur). «Wir wollen eine schlagkräftige Truppe werden. Mit den beiden hoffen wir, uns dementsprechend verstärkt zu haben», erklärt Frick. «Dazu müssen wir unser Umschaltspiel verbessern. Vor allem defensiv. Da müssen wir in der Rückrunde kompakter werden und weniger Gegentore bekommen. Und in der Offensive wollen wir die Automatismen einstudieren.»

Soll aus Zürich zum FCV kommen: Gianni Antoniazzi. (Foto: MZ)

Vor allem in der Defensive steht Vaduz grosse Arbeit bevor. Schliesslich war man mit 33 Gegentreffern in 18 Spielen die zweitschlechteste Mannschaft der Challenge League. Nur Schlusslicht Chiasso kassierte noch mehr Tore (42). Eine Tatsache, die Kapitän Philipp Muntwiler (31) im «Volksblatt»-Interview direkt ansprach. «Wir haben viel zu viele einfache Gegentore kassiert. Da waren wir in der Defensive zu schlecht. Unsere Gegner machten mit relativ wenig Aufwand viele Tore. Wir mussten dagegen immer einen riesen Aufwand betreiben, um zu treffen. Ich denke, dass das damit zusammenhängt, dass wir nicht zu 100 Prozent konsequent verteidigt haben. Auch waren wir nicht immer 100 Prozent bei der Sache, dachten, dass es auch mit etwas weniger geht. Das müssen wir auf jeden Fall abstellen und das Verteidigen verbessern. Und zwar als ganze Mannschaft, alle miteinander.»

Antoniazzi vor Verpflichtung

Mit ins Trainingslager reist auch «Testspieler» Gianni Antoniazzi (20). Der Linksverteidiger vom FC Zürich sollte eigentlich im ausgefallenen Spiel gegen Brühl SG getestet werden. Doch die Partie am Mittwochabend fiel dem starken Schneelfall zum Opfer. Und: Antoniazzi soll fest verpflichtet werden. «Da fehlen nur noch Kleinigkeiten, deswegen ist es noch nicht perfekt. Wir müssen mit Zürich noch sprechen. Aber klar ist, dass wir ihn verpflichten möchten», erklärt Frick die Personalie. Damit wären es drei Neuzugänge für den FCV in der Winterpause.

Mehr zum FC Vaduz gibt es in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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