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Wirtschaft
Liechtenstein|08.02.2019 (Aktualisiert am 08.02.19 13:55)

Chirurgie am LLS verzeichnet mehr Operationen

VADUZ - Seit Mitte 2018 würden die Fallzahlen in der Chirurgie stetig steigen, vermeldet das Landesspital. So verzeichnet das Spital alleine im Januar 2019 35 Prozent mehr Operationen als noch im Vorjahresmonat. Spitaldirektorin Sandra Copeland führt diese Entwicklung auf die konsequente Umsetzung des Projektes Futura zurück, mit welchem Strukturen und Prozesse verbessert sowie das Vertrauen in das Landesspital wieder gestärkt werden sollen.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Seit Mitte 2018 würden die Fallzahlen in der Chirurgie stetig steigen, vermeldet das Landesspital. So verzeichnet das Spital alleine im Januar 2019 35 Prozent mehr Operationen als noch im Vorjahresmonat. Spitaldirektorin Sandra Copeland führt diese Entwicklung auf die konsequente Umsetzung des Projektes Futura zurück, mit welchem Strukturen und Prozesse verbessert sowie das Vertrauen in das Landesspital wieder gestärkt werden sollen.

92 Operationen, 27 davon ambulant, wurden im Januar 2019 am Landesspital durchgeführt. Im Januar 2018 waren es dagegen nur 68 Operationen. "Das Liechtensteinische Landesspital (LLS) konnte damit die erfreulichen Fallzahlenentwicklungen der zweiten Jahreshälfte 2018 zu Beginn dieses Jahres fortsetzen", schreibt Spitalsdirektorin Sandra Copeland zu dieser Steigerung um 35 Prozent in einer Mitteilung.

Wie sie auf Anfrage ausführte, führte die Chirurgie im zweiten Halbjahr 2018 445 Operationen durch, was einem Plus von 21,9 Prozent gegenüber dem selben Zeitraum 2017 entspricht (365 Operationen). Insgesamt waren es 2018 817 Operationen. Rund 32 Prozent der Fälle wurden über den Notfall aufgenommen, 53 Prozent waren traumatologische und orthopädische und 32 Prozent allgemeine und viszeralchirurgische Eingriffe.

Wie sich die Fallzahlen insgesamt entwickelt hat, wollte sie noch nicht verraten und verwies auf den bald erwarteten Geschäftsbericht.

Robert Vogt neuer Co-Chefarzt

Neben dem Projekt Futura sei die Fachkompetenz der Fach- und Belegärzte sowie die Zusammenarbeit des chirurgischen Teams ein weiterer Faktor. "Dass die Qualität stimmt, bestätigen die geringe Komplikationsrate und die hohe Patientenzufriedenheit", so Copeland.

Seit 1. Februar 2016 wurde die Chirurgie als Hybridmodell mit Spitals- und Belegärzten unter der Leitung von Walther Tabarelli aufgebaut. Seit dem 1. Januar führt Robert Vogt das Spezialgebiet Orthopädie & Traumatologie als Co-Chefarzt.

Vogt ist seit März 2018 am Landesspital tätig, zuletzt in der Funktion als stellvertretender Chefarzt. Er war nach seinem Medizinstudium an der Universität Basel als Assistenz- und Oberarzt in den Kantonsspitälern Glarus und Münsterlingen sowie in der Schulthess Klinik Zürich tätig. Er spezialisierte sich auf Allgemeinchirurgie und Traumatologie und bildete sich anschliessend zum Facharzt Orthopädie weiter. Laut der Mitteilung trägt er aufgrund seiner Erfahrungen massgeblich zur Kompetenz und Weiterentwicklung der Orthopädie und Unfallchirurgie bei.

(red/pd)

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