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(Fotos: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|12.04.2019 (Aktualisiert am 12.04.19 15:20)

Risch: «In der Politik dauert die Umsetzung von Projekten immer etwas länger»

VADUZ - Vor zwei Jahren wechselte Daniel Risch auf die Regierungsbank. Zur Hälfte der Legislaturperiode erzählt der Regierungschef-Stellvertreter dem «Volksblatt», was man aus seinen Ressorts Infrastruktur, Wirtschaft sowie Sport bis 2021 noch erwarten darf.  

(Fotos: Michael Zanghellini)

VADUZ - Vor zwei Jahren wechselte Daniel Risch auf die Regierungsbank. Zur Hälfte der Legislaturperiode erzählt der Regierungschef-Stellvertreter dem «Volksblatt», was man aus seinen Ressorts Infrastruktur, Wirtschaft sowie Sport bis 2021 noch erwarten darf.  

«Volksblatt»: Herr Risch, vor zwei Jahren haben Sie den Weg in die Politik gewählt. An was mussten Sie sich erst gewöhnen?

Daniel Risch: Man muss sich bei jeder neuen Aufgabe an gewisse Sachen gewöhnen. Grundsätzlich gelingt mir das jeweils nicht schlecht. Wichtig ist dabei, sich selbst zu bleiben. An was ich mich aber bis heute nicht so recht gewöhnen konnte, ist, dass es in der Politik bei der Umsetzung von Projekten immer etwas länger dauert. Das ist in der Privatwirtschaft natürlich anders.


Wo liegen umgekehrt die Vorteile?

Im Regierungsamt hat man die Möglichkeit, etwas für die Menschen in Liechtenstein zu bewegen und vorwärtszubringen. In der Privatwirtschaft – je nach Grösse und Umfang der Firma – sind die Entscheide nicht so zukunftsweisend; jedenfalls nicht für ein ganzes Land.


Wegen Ihrer Vergangenheit in der Privatwirtschaft mussten Sie bereits Kritik einstecken: Die Geschäftsprüfungskommission des Landtags untersucht, warum die Regierung auf eine Klage gegen die ehemalige Postführung verzichtet. Haben Sie etwas zu befürchten?

Es ist nicht korrekt, dass ich für meine Vergangenheit kritisiert wurde. Ich kam 2015 zur Post, um die Vergangenheit im Bereich E-Solutions zu bereinigen und letztendlich die ausländischen Tochterfirmen zu verkaufen. Für das gab es im damaligen PUK-Bericht sogar eher Lob als Kritik.


Ich spreche auch eher von einer möglichen «Verbandelung», die bei dem Verzicht auf die Klage eine Rolle spielen könnte.

Ich kam 2015 zur Post, um die Dinge zu bereinigen. Es gibt also weder zeitlich noch inhaltlich eine Verbandelung. Und wenn es um den Klageverzicht der Regierung geht, möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ein einzelnes Regierungsmitglied eben keine solchen Entscheide fällen kann.

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(df)

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