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Regierungschef Adrian Hasler begrüsst EU-Botschafter Michael Matthiessen im Regierungsgebäude. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|14.05.2019 (Aktualisiert am 14.05.19 10:39)

Regierungschef trifft EU-Botschafter zum Arbeitsgespräch

VADUZ - Am Montag traf Regierungschef Adrian Hasler EU-Botschafter Michael Matthiessen, um aktuelle Entwicklungen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in der Europäischen Union (EU) zu besprechen. Dies teilt die Regierung in einer Aussendung mit.

Regierungschef Adrian Hasler begrüsst EU-Botschafter Michael Matthiessen im Regierungsgebäude. (Foto: IKR)

VADUZ - Am Montag traf Regierungschef Adrian Hasler EU-Botschafter Michael Matthiessen, um aktuelle Entwicklungen im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in der Europäischen Union (EU) zu besprechen. Dies teilt die Regierung in einer Aussendung mit.

Die EWR-Mitgliedschaft gehöre laut Regierung neben der Zollunion mit der Schweiz zu den wichtigsten Standortfaktoren der Liechtensteiner Wirtschaft. "Aus diesem Grund ist ein regelmässiger und enger Austausch mit der EU von zentraler Bedeutung. Dabei ist der persönliche Austausch für eine fruchtbare Zusammenarbeit unersetzlich", wird Regierungschef Adrian Hasler in der Aussendung zitiert. Aktuell weilt der EU-Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein anlässlich des Europatags am 14. Mai im Land.

Von Blockchain-Gesetz bis Brexit

Während des Arbeitstreffens hätten sich Regierungschef Adrian Hasler und EU-Botschafter Michael Matthiessen über verschiedene Themenbereiche ausgetauscht. Im Zentrum der Gespräche seien das 25-Jahr-Jubiläum des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und die anstehenden EU-Wahlen gestanden. Weiteres habe der Regierungschef über die liechtensteinische Finanzplatzstrategie der Regierung und das kommende Blockchain-Gesetz informiert, das seitens Botschafter Matthiessen auf grosses Interesse gestossen sei. Ebenfalls wurden Steuerthemen sowie der Brexit und der diesbezügliche Verhandlungsstand mit dem Vereinigten Königreich diskutiert, heisst es weiter. "Der EWR bietet einen dynamischen und homogenen Binnenmarkt, der mit seinen Grundfreiheiten, Rechten und Pflichten die engste Form der europäischen Zusammenarbeit ausserhalb der EU-Mitgliedschaft ist", erklärt Adrian Hasler.

(ikr/red)

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