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Regierungsrätin Aurelia Frick und Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU Vorsitzende. (Foto: Janine Escher)
Politik
Liechtenstein|12.06.2019 (Aktualisiert am 12.06.19 19:08)

Regierungsrätin Aurelia Frick zu Gesprächen in Berlin

BERLIN/VADUZ - Regierungsrätin Aurelia Frick weilte die vergangenen Tage in Berlin, um zahlreiche Termine wahrzunehmen. Dabei habe sie sich für ein Arbeitsgespräch mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer getroffen, das Jubiläumsfest zu 300 Jahre Liechtenstein eröffnet und an zwei Konferenzen teilgenommen.

Regierungsrätin Aurelia Frick und Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU Vorsitzende. (Foto: Janine Escher)

BERLIN/VADUZ - Regierungsrätin Aurelia Frick weilte die vergangenen Tage in Berlin, um zahlreiche Termine wahrzunehmen. Dabei habe sie sich für ein Arbeitsgespräch mit der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer getroffen, das Jubiläumsfest zu 300 Jahre Liechtenstein eröffnet und an zwei Konferenzen teilgenommen.

Auf Einladung von Botschafterin Isabel Frommelt-Gottschald trafen sich am Dienstag rund 150 Gäste aus Wirtschaft und Politik, Medien und Kultur in Berlin. In Ihrer Eröffnungsrede habe Regierungsrätin Frick auf zahlreiche Besonderheiten Liechtensteins hingewiesen und die vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Liechtenstein und Deutschland unterstrichen. «Wenn wir auf 300 Jahre Liechtenstein zurückblicken, blicken wir immer auch auf 300 Jahre Aussenpolitik zurück», wird die Aussenministerin in der Aussendung vom Mittwoch zitiert. Es sei einer weitsichtigen und auf gute internationale Beziehungen abstützenden Aussenpolitik zu verdanken, dass Liechtenstein während 300 Jahren in kaum veränderten Grenzen Bestand hatte. Botschafterin Isabel Frommelt-Gottschald habe wiederum die Gemeinsamkeiten der beiden Länder hervorgehoben. «Deutschland und Liechtenstein verbindet so vieles: die gemeinsame Sprache und Kultur, unsere gemeinsamen europäischen Werte, das gemeinsame Demokratieverständnis und meist auch derselbe Humor.»

Treffen mit Kramp-Karrenbauer

Eine besondere Bedeutung kam laut Aussendung dem Gespräch mit der CDU-Bundesvorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer, zu, die Regierungsrätin Aurelia Frick zu einem Arbeitsgespräch traf. Bei dem Treffen habe sich Kramp-Karrenbauer über die intensiven aussenpolitischen Aktivitäten Liechtensteins beeindruckt gezeigt – insbesondere der Einsatz Liechtensteins zur Bekämpfung von moderner Sklaverei und Menschenhandel. Weitere Themen seien die vielfältige wirtschaftliche Verflechtung der beiden Länder, die aktuelle politische Lage in Europa, die Stellung Liechtensteins als EWR-Mitglied, sowie auf die Zusammenarbeit beider Länder auf UN-Ebene gewesen. Der Besuch der Regierungsrätin in der deutschen Hauptstadt sei zudem durch Medientermine im Axel Springer Haus, der BILD-Zeitung, sowie bei der Berliner Zeitung, ergänzt worden. Regierungsrätin Aurelia Frick habe sich dabei den Fragen der Journalisten gestellt, die sich für die liechtensteinischen Themen der Innen- und Aussenpolitik interessierten.

Regie­rungs­rätin Aurelia Frick anläs­slich der Deutsch-Amerikanischen Konferenz. (Foto: Janine Escher)

Think Tanks und Gründer

Während ihres Besuches in Berlin nahm Regierungsrätin Frick zudem an der «Deutsch-Amerikanischen Konferenz» teil, die jährlich abwechselnd von der renommierten Atlantik-Brücke und dem American Council on Germany ausgerichtet wird. Die beiden Think-Tanks befassen sich mit der Förderung und Aufrechterhaltung der engen wirtschaftlichen Beziehung zwischen Deutschland und den USA. Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke, der CDU-Politiker Friedrich Merz, habe dabei speziell die neu zu definierende transatlantische Sicherheitsarchitektur zwischen Europa und den USA betont. Ergänzend dazu habe Frick auch die «Heureka Start-up und Tech Konferenz», die auf einem Fabrikgelände in Berlin-Tempelhof durchgeführt wird, besucht- Die Heureka Konferenz zählt zu den wichtigsten Gründerkonferenzen im deutschsprachigen Raum.

(ikr/red)

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