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Politik
Liechtenstein|10.07.2019 (Aktualisiert am 10.07.19 11:04)

Vertrauen durch Aufsicht: Änderung des Treuhändergesetzes

VADUZ - Wie die Regierung mitteilt, hat sie den Vernehmlassungsbericht betreffend die Abänderung des Treuhändergesetzes verabschiedet. Im Vordergrund stehe dabei  die Stärkung des Vertrauens in die Treuhandbranche und in den liechtensteinischen Finanzplatz.

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VADUZ - Wie die Regierung mitteilt, hat sie den Vernehmlassungsbericht betreffend die Abänderung des Treuhändergesetzes verabschiedet. Im Vordergrund stehe dabei  die Stärkung des Vertrauens in die Treuhandbranche und in den liechtensteinischen Finanzplatz.

Die strategischen Massnahmen, die mit der Vorlage umgesetzt werden sollen, wurden in der Finanzplatzstrategie bereits umschrieben, erklärt die Regierung. Mit der Vorlage soll die Aufsicht über Treuhänder gestärkt werden.

Die zentralen Punkte der Gesetzesanpassungen seien die Einführung zusätzlicher gesetzlicher Pflichten für die Treuhänder, wie die Vermeidung von Interessenskonflikten, die Einführung von Governance-Regelungen sowie eines Risikomanagements. Zudem soll es neu klare Regelungen zur Rechnungslegung und Berichterstattung sowie zur externen Revision geben. Ein weiterer wesentlicher Punkt der Vorlage sei die Neufassung der Bestimmungen zu Abwicklung von Mandaten. Die vorgeschlagenen Bestimmungen würden auf den bisherigen Praxiserfahrungen der Standeskommission basieren und sollen die Abwicklung entsprechender Fälle weiterentwickeln, so die Regierung.

Weitere Anpassungen seien in den Bereichen Bewilligungsvoraussetzungen, Beendigung der Bewilligung, Disziplinarrecht sowie der gegenseitigen Informationsrechte und -pflichten und der Zusammenarbeit vorgesehen. Bedingt durch diese Gesetzesanpassungen würden auch die Strafbestimmungen überarbeitet und ergänzt.

(ikr/red)

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