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Politik
Liechtenstein|11.07.2019 (Aktualisiert am 11.07.19 12:33)

Staatsbeitrag: Uni Liechtenstein soll bis 2022 rund 48,4 Millionen Franken erhalten

VADUZ - Die Regierung hat den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend die Gewährung eines Staatsbeitrags an die Universität Liechtenstein für die Jahre 2020, 2021 und 2022 verabschiedet. Dies teilt sie am Donnerstag in einer Aussendung mit. 

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VADUZ - Die Regierung hat den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend die Gewährung eines Staatsbeitrags an die Universität Liechtenstein für die Jahre 2020, 2021 und 2022 verabschiedet. Dies teilt sie am Donnerstag in einer Aussendung mit. 

Der Finanzbeschluss vom 2. Dezember 2015 über die Gewährung von Staatsbeiträgen an die Universität Liechtenstein für die Jahre 2017 bis 2019 laufe Ende Jahr aus. Im Bericht und Antrag für die nachfolgende Finanzierungsperiode beantragt die Regierung nun einen Staatsbeitrag von 15.8 Mio. für das Jahr 2020 und je 16.3 Mio. für die Jahre 2021 und 2022. Dieser beinhalte neben der Basisfinanzierung Beiträge an den Forschungsförderungsfonds auch die Übernahme des Propter Homines Lehrstuhles, der bis anhin privat finanziert wurde und dessen Evaluation für eine Weiterführung nach dem Auslaufen der Anschubfinanzierung spreche. Zudem solle das Institut für Wirtschaftsrecht um einen neuen Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht, Compliance und Digitalisierung erweitert werden. Und schliesslich ist laut Regierung im beantragten Staatsbeitrag ein einmaliger und ausserordentlicher Investitionsbeitrag zur Erneuerung der IT-Infrastruktur und zur Verbesserung der IT-Sicherheit in der Höhe von jährlich 0.5 Mio. Franken inkludiert.

Drei Stossrichtungen

Die Entwicklungs- und Finanzplanung der Universität Liechtenstein sehe drei Stossrichtungen vor: Dazu gehöre laut Regierung die konsequente Fortsetzung der Qualitätsstrategie in Lehre und Forschung («Stärken stärken»), der Ausbau der lokalen und regionalen Verankerung sowie die Stärkung der wissenschaftlichen Basis in den drei institutsübergreifenden Kernthemen. Langfristige Treiber wie «Digitalisierung und Innovation», «Raumentwicklung und Nachhaltigkeit» sowie «Verantwortung und Gesellschaft» sollen hier die inhaltliche Stossrichtung vorgeben.

Zahlreiche öffentliche Beiträge der Universität, Gutachten international anerkannter Qualitätssicherungsagenturen, renommierte Zertifizierungen, Veröffentlichungen in namenhaften Wissenschaftsmagazinen, Auszeichnungen akademischer Arbeiten, Spitzenplätze in Rankings und aktive Kooperationen mit anderen Hochschulen und Unternehmen würden die Qualitätsentwicklung der Universität Liechtenstein belegen. «Die Universität Liechtenstein hat eine wichtige Funktion für unser Land, indem sie im konsekutiven Bereich Fachkräfte im Tertiärbereich für die liechtensteinische und regionale Wirtschaft ausbildet», wird Regierungsrätin Dominique Hasler in der Aussendung zitiert. «Ferner erweitern Menschen, die bereits mitten in der beruflichen Verantwortung stehen, in Weiterbildungsstudiengängen, Tagungen, Konferenzen und Seminaren ihre Kompetenzen.» Rund die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen würden in den Arbeitsmarkt des Alpenrheintals eintreten.

(ikr/red)

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