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Manuel Sutter stach aus einer starken FCV-Mannschaft heraus. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|26.02.2019

"Duracell-Häschen" Sutter rannte sich die Lunge raus

VADUZ - Wenn man von einem «Duracell-Häschen» spricht, ist das meistens abwertend, es beschreibt, dass der oder diejenige Person nicht ruhig bleiben kann. Im Fall von FCV-Stürmer Manuel Sutter (27) war aber genau das Gegenteil gemeint.

Manuel Sutter stach aus einer starken FCV-Mannschaft heraus. (Foto: MZ)

VADUZ - Wenn man von einem «Duracell-Häschen» spricht, ist das meistens abwertend, es beschreibt, dass der oder diejenige Person nicht ruhig bleiben kann. Im Fall von FCV-Stürmer Manuel Sutter (27) war aber genau das Gegenteil gemeint.

Denn es war die Anerkennung für seine Laufleistung gegen Aarau. Mitspieler Sandro Wieser (26) war nach dem Spiel voll des Lobes über die unermüdliche Arbeit, die der Winterneuzugang und Rückkehrer aus Winterthur auf dem Rasen des Rheinpark-Stadions zeigte. «Wahnsinn, was Sutti da vorne gelaufen ist. Das war wie das ‹Duracell-Häschen›. Ich weiss nicht, was er vor dem Spiel gegessen hat», grinste Wieser nach dem enorm wichtigen 2:0-Sieg gegen Aarau.

"Es ist doch normal, dass man Gas gibt und sich die Lunge raus läuft."

Manuel Sutter
Sutter im Laufduell mit Aaraus Leo. (Foto: MZ)

Vielleicht lag es auch an dem Getränk, das Sutter vor dem Spiel gemütlich trank. Lässig schlenderte er rund eine Stunde vor Spielbeginn vom Kabinentrakt der FCV-Profis in der Nordtribüne Richtung Haupttribüne, war völlig entspannt. «Das war einfach ein isotonisches Getränk, wie ich es vor jedem Spiel trinke. Das war nichts Spezielles», lachte Sutter.

Für Frick der beste Spieler

Für den Vorarlberger war seine enorme Laufleistung aber nichts Besonderes – viel mehr der Normalzustand. «Das ist doch die Voraussetzung, dass man Gas gibt, dass man rennt und sich die Lunge rausläuft. Das ist mir ganz gut gelungen am Sonntag», so Sutter. «Aber, das müssen wir jede Woche abrufen.»
Dennoch war es bärenstark, was der Linksfuss gegen Aarau zeigte. In einer kämpferisch starken Mannschaft ragte er noch ein bisschen heraus. Sah auch Cheftrainer Mario Frick so. Für ihn war Sutter sogar der «Man of the Match». «Er war der beste Mann auf dem Platz, hat unglaublich viele Bälle gehalten und Freistösse für uns herausgeholt. Vor allem war es gar nicht so einfach für ihn als einzige Spitze, immer gegen zwei, drei Gegenspieler. Es war ein super Spiel von Sutti.»

Wie es Sutter nach dem Spiel ging und über was er sich ärgerte, lesen Sie exklusiv in der Mittwochsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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