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Milan Gajic traf beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Vaduz und Rapperswil-Jona. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|30.03.2019

Sechs-Punkte-Spiel für Vaduz gegen Rappi

VADUZ - Nach der unnötigen 1:2-Pleite vor der Länderspielpause vor zwei Wochen beim SC Kriens, steht für den FC Vaduz das nächste Abstiegsendspiel an. Gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona (Samstag, 18 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») spricht Vaduz-Trainer Mario Frick (44) deswegen von einem Sechs-Punkte-Spiel.

Milan Gajic traf beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Vaduz und Rapperswil-Jona. (Foto: MZ)

VADUZ - Nach der unnötigen 1:2-Pleite vor der Länderspielpause vor zwei Wochen beim SC Kriens, steht für den FC Vaduz das nächste Abstiegsendspiel an. Gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona (Samstag, 18 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») spricht Vaduz-Trainer Mario Frick (44) deswegen von einem Sechs-Punkte-Spiel.

Deshalb ist klar, dass Vaduz den ersten Sieg gegen die St. Galler in dieser Saison einfahren will. «Wir können uns bis auf sieben Punkte von Rappi absetzen. Das ist zwar noch keine Vorentscheidung, aber bei dann noch zehn Spielen ein gutes Polster nach hinten und ein grosser Schritt Richtung Klassenerhalt», erklärte Frick. «Wir haben in der Pause viel im athletischen Bereich gearbeitet, hatten das Testspiel gegen die U23 (4:1, d. Red.). Die Stimmung ist gut und die Mannschaft ist bereit.»

Beim 3:3 im November verspielte der FCV den Sieg in der Nachspielzeit. (Foto: MZ)

Frick fordert gegen Rappi von Beginn an einen dominanten Auftritt seiner Elf. «Wir müssen vom Start weg Druck machen, sie in der eigenen Hälfte einschnüren und das Spiel diktieren. Wir wollen das Spiel einfach gewinnen.»

Keine Infos vom Sohn

Seit fünf Wochen spielt Frick-Sohn Yanik (20) für Rapperswil. Eine interessante Situation, da der Youngster noch daheim wohnt, jeden Tag an den Zürcher Obersee pendelt. «Er hat Redeverbot von Rappi. Aber das ist auch besser für ihn. Und ich komme an meine Information auch ohne ihn ran», erklärt Frick die Situation zu Hause. Zusammen werden Vater und Söhne, der jüngere Frick-Sprössling Noah ist ja im FCV-Kader, aber nicht zum Spiel kommen. «Nein, er muss erst auf Rappi, kommt mit der Mannschaft», lachte Frick Senior. «Aber das ist normal. Ich erwartet das von unseren Spielern ja auch, dass sie mit der Mannschaft anreisen.»

Unangenehm für Vaduz ist, dass Rapperswil-Jona vor dem Spiel den Trainer austauschte. Der bisherige Cheftrainer und frühere FL-National-Assistenzcoach Urs Meier sowie FCV-Urgestein und «Co» Daniel Hasler mussten ihren Hut nehmen, Rappis Aufstiegstrainer von 2017 und jetziger Sportchef Stefan Flühmann (47) übernahm letzte Woche die Mannschaft.

«Ich habe mir Spiele angeschaut, als Flühmann Trainer war», so Frick. «Auch das Testspiel gegen Zürich gesehen. Allzu viel wird er wohl nicht verändern. Sie werden bei Ballgewinn schnell auf Turkes spielen. Er ist ihr Zielspieler, lässt die Bälle immer wieder prallen und dann spielen sie über die Aussen nach vorne.»

Wie es auf der Torhüterposition beim FCV aussieht, lesen Sie zudem in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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