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Für Sandro Wieser ging es nach dem Spiel direkt ins Spital. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|10.04.2019

Wieser im Glück: «Nur» die Nase ist gebrochen

VADUZ - Schrecksekunde für den FC Vaduz beim Cup-Halbfinale am Dienstagabend bei USV Eschen/Mauren. Nein, nicht nur wegen den starken Gastgebern, sondern vor allem wegen der Verletzung von Abwehrchef Sandro Wieser (26).

Für Sandro Wieser ging es nach dem Spiel direkt ins Spital. (Foto: MZ)

VADUZ - Schrecksekunde für den FC Vaduz beim Cup-Halbfinale am Dienstagabend bei USV Eschen/Mauren. Nein, nicht nur wegen den starken Gastgebern, sondern vor allem wegen der Verletzung von Abwehrchef Sandro Wieser (26).

Kurz vor Schluss, der USV warf alles nach vorne, wollte den 0:1-Rückstand noch ausgleichen. Dann passierte es: Nach einer Ecke rasselten Wieser und USV-Sturmtank Michel Gadient (28) mit den Köpfen zusammen. Beide blieben im Vaduzer 16er liegen, Schiri Gianforte unterbrach sofort die Partie, winkte die Betreuer aufs Feld. Während Gadient nach kurzer Behandlung weiterspielen konnte, musste Wieser, teilweise gestützt von Teamarzt Alexander Gohm und Physio Manuel Nef, vom Feld. Erste Diagnose: Nasenbeinbruch.

«Eine OP hätte mich vier bis sechs Wochen aus dem Verkehr gezogen.»

Sandro Wieser, FC Vaduz

Nach dem Spiel ging es für den Nationalspieler direkt ins Spital nach Feldkirch. Nase richten war angesagt. «Unser Doc hat mir die Nase schon auf dem Spielfeld wieder einigermassen gerade gemacht», erklärte der lädierte Wieser vor der Abfahrt noch auf dem USV-Parkplatz. Im Krankenhaus wurde dann noch mal genau geschaut, dass auch nicht weiteres als die Nase in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Und für der Linksfuss war es Glück im Unglück. Denn die Nase muss nicht operiert werden. «Eine OP hätte mich vier bis sechs Wochen aus dem Verkehr gezogen – deswegen ist es gut, dass ich da herumkomme. Ich hatte allerdings zuerst befürchtet, dass es mehr ist, dass auch die Augenhöhle gebrochen ist. Denn da habe ich einen Cut. Doch das ist zum Glück nicht der Fall», so Wieser erleichtert am Tag danach.

Pausieren will er am Sonntag gegen Kriens (16 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») nicht. «Ich bin sicher dabei, werde aber ohne Maske spielen», bestätigt er.

Wer beim FCV noch lädiert ist und Sonntag evtl. passen muss, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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