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Die Vaduzer Defensive muss in Chiasso die "0" halten. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|04.05.2019

«Endspiel» für Vaduz bei Schlusslicht Chiasso

VADUZ - Jetzt gilt’s! Jetzt können die FCV-Kicker beweisen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Denn mit einem Sieg in Chiasso (Samstag, 18 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») kann man den Klassenerhalt klarmachen.

Die Vaduzer Defensive muss in Chiasso die "0" halten. (Foto: MZ)

VADUZ - Jetzt gilt’s! Jetzt können die FCV-Kicker beweisen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Denn mit einem Sieg in Chiasso (Samstag, 18 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li») kann man den Klassenerhalt klarmachen.

Donnerstag geigten sich die Spieler intern, nach drei schlimmen Auftritten in Rapperswil-Jona gegen Schaffhausen und im Cupfinale gegen Ruggell, die Meinung. Das «reinigende Gewitter» soll der Mannschaft im Abstiegskampf der Challenge League den entscheidenden Schub geben. Trainer Mario Frick (44) hofft, dass sich die Aussprache positiv auf das dritte «Endspiel» in der Liga auswirken wird. «Ich bin sicher, dass die Mannschaft in Chiasso 100 Prozent parat sein wird», erklärte er.

Mario Frick erwartet von seiner Mannschaft eine Reaktion. (Foto: MZ)

Muss sie auch. Denn mit Schönspielen wird sie an der italienischen Grenze nichts gewinnen. Dazu kommt noch ein schlechter Platz, der Kombinationsspiel nicht wirklich zulässt. Der «Acker» ist in Chiasso meistens eine Katastrophe – Kampf ist angesagt! «Keine Ahnung, wie der Platz dort ist. Wir müssen auch nur auf uns schauen und müssen als Mannschaft zusammenstehen. Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir gewinnen», gibt Sandro Wieser (26) die richtige Einstellung vor. «Wir haben fünf Punkte Vorsprung vor Chiasso, wissen, dass wir mit einem Sieg einiges retten können.»

Nickeliger Gegner wartet

Wie unangenehm es in Chiasso zu spielen ist, auch wenn man dort seit 2013 immer gewinnen konnte, weiss man beim FCV. «Die Siegesserie ist ein gutes Omen, doch davon können wir uns nichts kaufen. Wir müssen uns den Sieg verdienen. Und da geht es zurück zu den Grundtugenden. Wir können nicht nachlässig sein – so gut sind wir nicht», so Frick. «Wichtig ist, dass wir auf einen nickeligen Gegner eingestellt sind, der uns provozieren und hart spielen wird. Da müssen wir dagegenhalten und aufpassen.»

Besonders für Wieser wichtig, da er im Cupfinale gegen Ruggell hätte vom Platz fliegen müssen. Immer wieder liess er sich provozieren, hatte Glück, dass Schiri Dudic Gnade vor Recht ergehen liess. Immer wieder rasselte er mit Gegenspieler Nicola Kollmann aneinander, der traf ihn mit den Stollen sogar im Gesicht. «Es tut immer noch weh, wenn ich hinlange. Aber für das Spiel ist das kein Problem. Das ist so ein kapitales Spiel für uns.»

Im Blickpunkt wird im Stadio Riva IV die Vaduzer Defensive stehen. Schliesslich hat man nach Schlusslicht Chiasso (60 Gegentore) die zweitschlechteste Abwehr der Liga (57). «Das wird das Wichtigste sein. Die Null muss stehen. Nur dann können wir Impulse nach vorne setzen. Wir standen beim Heimspiel gegen Aarau schon mal mit dem Rücken zur Wand. Das war kein schönes Spiel, doch wir haben gewonnen, weil wir den unbedingten Willen hatten. Darauf kommt es wieder an.»

(jts)

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