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Tomislav Puljic spielt seit 2017 beim FC Vaduz. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|21.05.2019

Puljic-Abschied: Karriereende oder «nahe an Luzern»

VADUZ - Im Sommer 2017 wechselte Tomislav Puljic (36) vom FC Luzern nach Vaduz. Nach dem Abstieg aus der Super League sollte die sofortige Rückkehr mit dem Routinier gelingen. Das klappte nicht, Puljic zeigte sich in zwei turbulenten Jahren aber als Musterprofi.

Tomislav Puljic spielt seit 2017 beim FC Vaduz. (Foto: MZ)

VADUZ - Im Sommer 2017 wechselte Tomislav Puljic (36) vom FC Luzern nach Vaduz. Nach dem Abstieg aus der Super League sollte die sofortige Rückkehr mit dem Routinier gelingen. Das klappte nicht, Puljic zeigte sich in zwei turbulenten Jahren aber als Musterprofi.

Der auslaufende Vertrag mit dem Kroaten wurde von FCV-Seite nicht verlängert. Puljic wird den Verein damit nach den beiden Spielen gegen Genf und in Lausanne sowie dem Mannschaftsbrunch am Montag verlassen. Ob und wo es für ihn weitergeht, weiss er aber selbst noch nicht. «Es ist noch alles offen, ob ich weiterspiele oder aufhöre», erklärte Puljic locker vor den letzten beiden Spielen im roten FCV-Trikot. «Wenn ich weiterspiele, muss es in der Nähe von Luzern sein. Wir leben dort mit der Familie, ich bin jetzt zwei Jahre immer gependelt. Das will ich nicht mehr, das ist zu viel für die Familie.»

Puljic und "Nachfolger" Sandro Wieser. (Foto: MZ)

Laut dem Abwehrhünen aus Zadar gibt es ein, zwei Vereine, die infrage kommen, die Karriere weiter fortzusetzen. Welche das sind, wollte er aber nicht sagen. In der Challenge League wäre es nur Kriens, in der Promotion League käme Cham infrage. Denn eine Rückkehr in die Super League zum FCL schliesst er lachend aus. «Nein, nein. Das ist vorbei in der Super League. Vielleicht holen sie mich als Mitarbeiter – aber nicht als Spieler. Ich möchte weiter im Fussball arbeiten, habe auch schon ein paar Möglichkeiten.»

Letzten Spiele auf dem Platz

Nach seinem Meniskusriss im Knie letzten Juli fehlte Puljic die komplette Vorrunde der laufenden Saison, rutschte nach seiner Rückkehr hinter Sandro Wieser in der Abwehrmitte ins zweite Glied zurück. Dennoch gab er in jedem Training Vollgas, war ein echter Musterprofi. Und: Nach der Bänderverletzung von Wieser «musste» er wieder den Abwehrchef geben. Gegen Winterthur beim 1:0 «zu null», in Wil (1:1) musste er zur Pause verletzt raus. Dort verdrehte er sich den Fuss nach rund 25 Minuten, musste behandelt werden, hielt dann noch bis zur Pause durch. «Ich wollte auf dem Kunst-rasen nichts riskieren, da ich schon mal eine ähnliche Verletzung wegen des Kunstrasens hatte», so Puljic. «Aber jetzt ist es gut, ich habe eine Bandage, konnte ohne Schmerzen die letzten Tage trainieren.

In den letzten beiden Spielen will er noch mal Gas geben. «Es wäre schön, wenn ich gegen Servette noch mal spielen darf. Dann wollen wir uns mit einem Sieg von den Fans verabschieden», hofft Puljic auf einen letzten Auftritt im Rheinpark-Stadion. Und dann noch auf ein interessantes Spiel in Lausanne. «Das wäre ein guter Saisonabschluss, wenn sie noch Punkte brauchen und wir sie ärgern können. Das wäre super. Wenn es aber nur ein Freundschaftsspiel wird – das ist grausig. Besser ist, wenn noch Spannung da ist.»

Was es noch für ein grosse Veränderung zur neuen Saison beim FCV geben wird, lesen Sie in der Mittwochsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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