Maurice Brunner bestreitet sein letztes Heimspiel für den FC Vaduz. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|22.05.2019

Zum Heim-Abschied: Frick lässt die Abgänge ran

VADUZ - Saisonende heisst auch immer Abschied nehmen. So auch beim letzten Heimspiel der Saison 2018/19 gegen Meister Servette Genf (Donnerstag, 20 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li»). Den FC Vaduz verlassen acht Spieler, die meisten davon werden das letzte Mal auf dem Rasen des Rheinpark-Stadions im FCV-Trikot auflaufen

Maurice Brunner bestreitet sein letztes Heimspiel für den FC Vaduz. (Foto: MZ)

VADUZ - Saisonende heisst auch immer Abschied nehmen. So auch beim letzten Heimspiel der Saison 2018/19 gegen Meister Servette Genf (Donnerstag, 20 Uhr, Liveticker auf «www.volksblatt.li»). Den FC Vaduz verlassen acht Spieler, die meisten davon werden das letzte Mal auf dem Rasen des Rheinpark-Stadions im FCV-Trikot auflaufen

«Ich habe das schon Anfang der Woche gesagt, dass die verdienten Spieler auch einen würdigen Abgang mit einem Einsatz im letzten Heimspiel bekommen», so Vaduz-Trainer Mario Frick (44).

Igor Tadic machte in dieser Saison sieben Treffer. (Foto: MZ)

Heisst, dass wahrscheinlich sechs der acht Mann damit von Beginn an spielen werden. Bestätigt hat Frick schon den Einsatz von Torhüter Andreas Hirzel (26), der zur neuen Saison im Kasten vom Schweizer Cupfinalisten FC Thun stehen wird. Die etatmässige Nummer 1 musste die letzten drei Partien zuschauen, zwei Mal spielte Nationalkeeper Benjamin Büchel (29), nach dessen Fuss-Operation («Volksblatt» berichtete exklusiv) stand beim 1:1 in Wil FL-U21-Goalie Justin Ospelt (19) anstelle von Hirzel im Tor.

Dank an die «Musterprofis»

Die Aktion von Frick ist aber kein Goodwil, sondern ein Dank an die Spieler, die sich immer professionell und korrekt verhalten haben, wie er noch einmal bestätigte. «Auch wenn sie nicht gespielt haben, haben sie vorbildlich trainiert, waren echte Musterprofis. Auch in der schweren Situation, in der wir in der Rückrunde waren, waren sie dabei, haben unglaublich geholfen.»

Damit meinte er vor allem die beiden Routiniers Tomislav Puljic (36) und Igor Tadic (32), die trotz Reservistendasein immer alles gaben, die Mannschaft so unterstützten.

Fix ist nun auch, dass neben Hirzel, Puljic, Tadic und Maurice Brunner (28) auch Nils von Niederhäusern (23) keinen neuen Vertrag mehr bekommt («Volksblatt» berichtete) sowie die Leihspieler Boris Babic (21, St. Gallen) und Sadik Vitija (20, Grasshoppers) zu ihren Stammvereinen zurückkehren werden. Noch nicht kommuniziert wurde der Abgang von Mario Bühler (27), der wie Brunner, Puljic, Tadic und von Niederhäusern keinen neuen Vertrag mehr bekommt. Ob alle Abgänge spielen werden, lies Frick offen. «Lasst euch überraschend», grinste er.

Brunner mit leichten Problemen

Sicher dabei ist Brunner – wenn er fit ist. Er war in der Rückrunde einer der konstantesten FCV-Spieler, konnte sich sicherlich für den einen oder anderen Verein empfehlen. Allerdings plagen ihn immer wieder Adduktorenprobleme. So musste er auch das Dienstagstraining kurz vor Schluss abbrechen, ging zur Behandlung in die Kabine. «Maurice hat immer wieder kleine Wehwehchen, man musste ihn immer wieder pflegen, dass er am Wochenende spielen konnte. Natürlich war die Saison auch für ihn extrem lang (bei 39 von 45 Pflichtspielen dabei, d. Red.). Doch wenn er mir grünes Licht gibt, wird er auf jeden Fall spielen», gibt Frick Brunner eine Stammplatzgarantie. «Ich rechne fest damit, dass er sich wieder durchbeisst.»

Platz 5 soll erreicht werden

Das es gegen den seit bereits zwei Wochen feststehenden Meister aus Genf ein «Freundschaftsspiel» wird, glaubt Frick nicht. «Wir wollen unbedingt Platz 5 erreichen. Deshalb geht es für uns schon noch um etwas, es ist für uns kein Kehraus-Spiel. Wir wollen uns mit der besten Mannschaft der Liga messen und gewinnen!» Und auch die Abgänge werden sicher heiss sein, sich mit einem Heimsieg vom FCV-Publikum verabschieden. «Es war auch in dieser Woche noch richtig Zug im Training drin. Gerade, da einige Spieler ja das letzte Heimspiel machen und sich auch noch bei anderen Vereinen für einen neuen Vertrag zeigen wollen. Es wird sich sicherlich niemand zurückhalten.»

Wie es um die Verletzten beim FCV steht, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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