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Letzte Saison noch Gegner, jetzt Teamkollegen: Denis Simani (r.) und Mohamed Coulybaly. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|21.06.2019

FC Vaduz: Simani soll Schiessbude schliessen

VADUZ - Immer noch verfolgt Denis Simani (27) die letzte Aktion der vergangenen Challenge-League-Saison. In der 98. Minute hatte er die Megachance zum Ausgleich für Rapperswil-Jona in Aarau und zum Klassenerhalt – doch er schoss daneben. Rappi stieg ab, Simani ist nun einer von acht Neuzugängen beim FC Vaduz.

Letzte Saison noch Gegner, jetzt Teamkollegen: Denis Simani (r.) und Mohamed Coulybaly. (Foto: MZ)

VADUZ - Immer noch verfolgt Denis Simani (27) die letzte Aktion der vergangenen Challenge-League-Saison. In der 98. Minute hatte er die Megachance zum Ausgleich für Rapperswil-Jona in Aarau und zum Klassenerhalt – doch er schoss daneben. Rappi stieg ab, Simani ist nun einer von acht Neuzugängen beim FC Vaduz.

Deshalb freut sich der Gossauer auch, dass es nach dem Drama von Aarau endlich wieder auf dem Platz losgeht. «Die Szene kommt natürlich immer wieder in mir hoch. Gerade, wenn ich darauf angesprochen werde. Das war im Prinzip unsere ganze Saison mit Rapperswil in einer Szene. Wir sind abgestiegen, weil wir zu viele Punkte liegen gelassen haben», blickt Simani ein bisschen nachdenklich zurück.

Doch jetzt geht sein Blick nach vorne. Mit dem FCV will er angreifen, hat als persönliches Ziel einen Platz unter den Top-4. «Und in der Liga kann ja alles passieren. Warum sollen wir nicht auch mit GC, Lausanne oder Aarau, die alle ein viel höheres Budget als wir haben, mithalten können.» Allerdings will er eine Saison wie die letzte nicht noch einmal erleben. So schnell wie möglich sollen die nötigen Punkte gesammelt werden, damit Vaduz nicht wieder, wie im Vorjahr, in Abstiegsgefahr gerät.

«Warum sollen wir nicht auch mit GC, Lausanne oder Aarau, die alle ein viel höheres Budget als wir haben, mithalten können.»

Denis Simani (FC Vaduz)

Der Kontakt zum FCV kam unmittelbar nach Saisonende zustande. «Mein Berater hat mich angerufen, mir vom Interesse von Vaduz erzählt. Das hat mich natürlich gefreut, dass das noch vor meinem Urlaub in Mallorca und Mykonos klar war, dass ich hierher wechsle.»

Und Simani brennt nun darauf, dass es endlich wieder auf dem Platz (heute, 15 Uhr, Rheinpark-Stadion) losgeht. «Der Urlaub war schön, ich habe mich gut erholen können. Doch jetzt wird es Zeit, dass es wieder losgeht», so Simani. Den üblichen medizinischen Test hat er am Mittwoch in Bad Ragaz absolviert. Ergebnis: Alles bestens!

Beim FCV soll Simani zusammen mit Yannick Schmid (24), der von Luzern ins Fürstentum wechselt, die Innenverteidigung bilden. Denn die Abwehr war im Vorjahr die grosse Schwachstelle der Mannschaft von Trainer Mario Frick (44). Mit 70 Gegentoren war man die Schiessbude der Liga – der Hauptgrund für die schwache Saison. «Ich sehe meine Rolle als Führungsspieler, will meinen Stil weitermachen. Ich kann gar nicht ruhiger spielen. Wir wollen in Kriens gleich gewinnen, um positiv zu starten», so Simani.

Mehr über den FC Vaduz lesen Sie in der Freitagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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