Volksblatt Werbung
Eine Liechtensteiner Kuh namens "Karin" musste nach mehreren Vorfällen von Tierquälerei eingeschläfert werden. (Symbolfoto: Shutterstock)
Tierquälerei
Liechtenstein|19.08.2019 (Aktualisiert am 19.08.19 15:55)

Kuh mit Mistgabel gestochen: Betriebshelfer verurteilt

VADUZ - Ein auswärtiger Betriebshelfer musste sich am Montag wegen Tierquälerei an einem Liechtensteiner Hof vor Gericht verantworten. Er bekam vom Landgericht eine bedingte Geldstrafe aufgebrummt.

Eine Liechtensteiner Kuh namens "Karin" musste nach mehreren Vorfällen von Tierquälerei eingeschläfert werden. (Symbolfoto: Shutterstock)

VADUZ - Ein auswärtiger Betriebshelfer musste sich am Montag wegen Tierquälerei an einem Liechtensteiner Hof vor Gericht verantworten. Er bekam vom Landgericht eine bedingte Geldstrafe aufgebrummt.

Der gelernte Landwirt hatte Ende vergangenen Jahres auf einem Liechtensteiner Bauernhof ausgeholfen, als der Landwirt in den Ferien weilte. Dabei soll der 21-Jährige laut Anklage eine kränkelnden Kuh rund 20 Minuten mit einem elektronischen Viehtreiber misshandelt und später noch mit einer Mistgabel auf das Tier eingestochen haben, um es zum Aufstehen zu bewegen. Die Kuh namens "Karin" musste gemäss dem Landwirt wenig später aufgrund der erlittenen Verletzungen eingeschläfert werden, weshalb dieser Anzeige erstattete.

Der angeklagte Betriebshelfer pochte auf seine Unschuld. Er verstrickte sich während der Verhandlung aber immer wieder in Widersprüche. Das Landgericht  sprach den jungen Mann schlussendlich schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Franken auf Bewährung. Hinzu kommen die Gerichtskosten von 1500 Franken.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Plus - Artikel

Ein ausführlicher Bericht des Gerichtsfalls mit Zeugenstimmen für "Volksblatt"-Abonnenten
(hm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Vermischtes
Liechtenstein|gestern 13:15 (Aktualisiert gestern 13:31)
Grosseinsatz in Vaduz wegen Fehlalarm im Regierungsgebäude
Volksblatt Werbung