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Michael Sele. (Foto: ZVG/Roland Korner)
Kultur
Region|13.05.2019 (Aktualisiert am 13.05.19 14:47)

Sarganser Gonzen-Kulturpreis für Michael Sele

SARGANS - Michael Sele ist ein Weltreisender in Sachen Musik. Mit seiner Band "The Beauty of Gemina" hat er viel erreicht. Nun gibt ihm seine langjährige Wohngemeinde Sargans noch etwas dazu: Den Gonzen-Kulturpreis. Dies teilte Sargans in einer Aussendung mit.

Michael Sele. (Foto: ZVG/Roland Korner)

SARGANS - Michael Sele ist ein Weltreisender in Sachen Musik. Mit seiner Band "The Beauty of Gemina" hat er viel erreicht. Nun gibt ihm seine langjährige Wohngemeinde Sargans noch etwas dazu: Den Gonzen-Kulturpreis. Dies teilte Sargans in einer Aussendung mit.

"Dunkle Eleganz", "Ausnahmeerscheinung", "Post-Punk-Poet" - Die Fachpresse der Musik übertrumpft sich seit Jahren in Versuchen, die Musik von Michael Sele und seiner Band einzuordnen und zu beschreiben. Das ist nicht leicht und fängt bereits damit, an dass sich Sele's Musik nicht in eine Genre-Schublade schieben lässt. Man behilft sich dann damit, dass man alles erwähnt, was dazugehört: Wave, Dark Rock, Trance, Americana. Sele's Songs sind voller Melancholie, aber nie depressiv und zerstörerisch.

Seit über einem Jahrzehnt feiert The Beauty of Gemina auf allen Kontinenten Erfolge. Und immer wieder sind sie sich nicht zu schade für Heimauftritte - am Fürstenfest in Vaduz, immer wieder auch im Alten Kino Mels - und nicht zuletzt in den Felsen des Gonzens, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Eisenbergwerks Gonzen (29. Juni 2019)

Michael Sele, der Mastermind

Schon mit seiner Vorgängerformation Nuuk operierte der gebürtige Liechtensteiner, während seiner Zeit an der Kantonsschule Sargans äusserst selbständig und eigenständig und hielt sich nie an musikalische Konventionen. So wird er selten als Sänger oder Bandleader vorgestellt, sondern passend geheimnisvoll: Mastermind.

Grund genug für die Jury der Sarganser Kulturkommission, Michael Sele einen der Gonzen-Erzsteine zu reservieren, welchen alle Gonzen- Kulturpreisträger erhalten. Laut Jurypräsident und Gemeinderat Roland Wermelinger war der Entscheid einstimmig: "Unser Preis war und ist sehr vielseitig einsetzbar. Für Menschen, die viel für das Sarganser Zusammenleben einsetzen, genauso wie für Kulturschaffende. Und das Prädikat Weltstar schützt halt auch nicht davor, unseren Preis entgegennehmen zu dürfen."

Michael Sele habe sich in einer ersten Reaktion denn auch sehr über die bevorstehende Ehrung seiner Heimatgemeinde gefreut, heisst es weiter.

(pd/red)

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