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Region|13.03.2019

Unfälle auf St. Galler Strassen haben 2018 leicht zugenommen

ST. GALLEN - Die Verkehrsunfälle auf St. Galler Strassen haben im vergangenen Jahr leicht zugenommen: Die Kantonspolizei registrierte 2804 Unfälle, knapp ein Prozent mehr als 2017. Es gab zwölf Verkehrstote, und 1205 Personen wurden verletzt.

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ST. GALLEN - Die Verkehrsunfälle auf St. Galler Strassen haben im vergangenen Jahr leicht zugenommen: Die Kantonspolizei registrierte 2804 Unfälle, knapp ein Prozent mehr als 2017. Es gab zwölf Verkehrstote, und 1205 Personen wurden verletzt.

Trotz des zunehmenden Verkehrs seien die Unfallzahlen «einigermassen stabil» gehalten worden, hiess es bei der Präsentation der Verkehrsunfall-Statistik am Mittwoch in St. Gallen. Entscheidend sei, dass die Polizei mit Prävention und mit Repression am Ball bleibe.

Zwölf Personen - zwei mehr als im Vorjahr - starben bei Verkehrsunfällen. Merklich angestiegen von 1088 auf 1205 ist die Zahl der Verletzten. 169 (+30) Personen wurden schwer verletzt, 1024 (+85) leicht. Die Zahl der Verkehrsopfer könne von Jahr zu Jahr zufallsgebunden stark schwanken, heisst es in der Statistik.

Missachtung des Vortritts

Häufigste Unfallursache war Missachtung des Vortritts. Stark angestiegen sind laut Polizei die Unfälle bei Baustellen. «Stabil auf hohem Niveau» blieben die Unfälle mit E-Bikes, während normale Velofahrerinnen und Velofahrer deutlich öfter verunfallten. Einen leichten Anstieg registrierte die Polizei bei den Töffunfällen.

Unverändert blieben die Unfälle auf dem Schulweg, während die Unfälle auf Fussgängerstreifen marginal zurückgingen. Die meisten und folgenschwersten Unfälle ereigneten sich auf Haupt- und Nebenstrassen innerorts. Die Polizei konzentriert daher ihre Geschwindigkeitskontrollen auf den Innerortsbereich.

Viele Selbstunfälle

Am häufigsten waren laut Statistik Schleuder- und Selbstunfälle. «Hier ist die Ursache meist die überhöhte Geschwindigkeit», schreibt die Polizei. Viele Unfälle ereigneten sich typischerweise im Winter. Am meisten Personen kamen aber im Mai und Juni zu Schaden. 175 Tiere wurden angefahren, am häufigsten davon Füchse und Rehe.

(sda)

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