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Region|12.06.2019 (Aktualisiert am 12.06.19 16:04)

Mann schmuggelt Bienenvölker und flüchtet vor Zollbeamten


ST. MARGRETHEN - Einen ungewöhnlichen Schmuggelfall deckten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am  Sonntag in St. Margrethen (SG) auf. Ein Deutscher habe versucht zwölf Bienenvölker unangemeldet in die Schweiz einzuführen. Der Mann habe sich der Zollkontrolle durch Flucht entzogen und konnte laut Zollverwaltungen erst nach einer Verfolgungsjagd angehalten werden. Die Bienenvölker mussten vernichtet werden, so die EZV in ihrer Aussendung.

(Foto: EZV)


ST. MARGRETHEN - Einen ungewöhnlichen Schmuggelfall deckten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am  Sonntag in St. Margrethen (SG) auf. Ein Deutscher habe versucht zwölf Bienenvölker unangemeldet in die Schweiz einzuführen. Der Mann habe sich der Zollkontrolle durch Flucht entzogen und konnte laut Zollverwaltungen erst nach einer Verfolgungsjagd angehalten werden. Die Bienenvölker mussten vernichtet werden, so die EZV in ihrer Aussendung.

Am frühen Sonntagmorgen, den 9. Juni 2019, sei ein 61-jähriger Deutscher über den Grenzübergang Bargen in die Schweiz eingereist. In seinem Fahrzeug transportierte er zwölf Bienenvölker. Weil er weder Bewilligung noch Zollpapiere für die Bienen vorweisen konnte, wurde er laut Zollverwaltung an der Grenze zurückgewiesen. Kurze Zeit später habe er erneut in die Schweiz einzureisen – diesmal über den Grenzübergang St. Margrethen. EZV-Mitarbeitende wollten ihn daraufhin kurz nach dem Grenzübertritt in einer mobilen Kontrollstelle anhalten und überprüfen. Doch der Mann habe gewendet und sei mit überhöhter Geschwindigkeit zurück Richtung Grenze gefahren. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn hätten die Zollmitarbeiter wiederholt versucht, das Fahrzeug zu stoppen. Schliesslich konnte der Mann in Grenznähe angehalten werden.

Die zwölf Bienenvölker befanden sich immer noch im Kofferraum seines Autos. Auf Anweisung des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen St. Gallen wurden sie beschlagnahmt. Da die Herkunft der Völker unbekannt war und keine Gesundheitszeugnisse vorlagen, konnte eine mögliche Einschleppung von Bienenkrankheiten nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurden die Bienenvölker noch vor Ort durch den zuständigen Bieneninspektor vernichtet, heisst es in der Aussendung weiter

Der Mann musste die hinterzogene Mehrwertsteuer nachbezahlen und wurde gebüsst. Er wurde zudem wegen Hinderung einer Amtshandlung angezeigt.

(pd/red)

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