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Region|10.07.2019 (Aktualisiert am 11.07.19 17:11)

26-Jähriger stirbt bei Unfall auf dem Pannenstreifen

GOSSAU - Ein 26-jähriger Mitfahrer in einem Kleinbus ist am Mittwochnachmittag auf der A1 bei Gossau ums Leben gekommen. Der Bus prallte in einen Lieferwagen, den dessen Fahrer auf dem Pannenstreifen abgestellt hatte, weil ihm das Benzin ausgegangen war. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Mittwochabend mit. Beim Opfer handelt es sich um einen Schweizer aus dem Kanton Zürich.

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GOSSAU - Ein 26-jähriger Mitfahrer in einem Kleinbus ist am Mittwochnachmittag auf der A1 bei Gossau ums Leben gekommen. Der Bus prallte in einen Lieferwagen, den dessen Fahrer auf dem Pannenstreifen abgestellt hatte, weil ihm das Benzin ausgegangen war. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Mittwochabend mit. Beim Opfer handelt es sich um einen Schweizer aus dem Kanton Zürich.

Laut Mitteilung der Polizei war einem polnischen Lieferwagen auf der Autobahn der Treibstoff ausgegangen, weshalb der Fahrer, ein 34-jähriger Pole, diesen auf dem Pannenstreifen abstellte.

Ein auf der Autobahn A1 Richtung Zürich fahrender 49-jähriger Fahrer eines Kleinbusses geriet aus bislang unbekannten Gründen auf den Pannenstreifen und der Kleinbus prallte gegen das Heck des stillstehenden Lieferwagens.

Durch den Aufprall kippte der Kleinbus zur Seite. Dabei wurde der 26-jährige Mitfahrer im Kleinbus tödlich verletzt.

Eine nachfolgende 36-jährige Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Sie prallte mit ihrem Auto in den umgekippten Kleinbus.

Der 49-jährige Fahrer des Kleinbusses verletzte sich laut Polizei eher leicht und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Bei ihm wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe zur Überprüfung der Fahrfähigkeit verfügt. Die 36-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst ebenfalls ins Spital gebracht.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte sei der Fahrer des abgestellten Lieferwagens nicht vor Ort gewesen. "Er erschien während der Unfallaufnahme mit Treibstoffkanistern auf der Unfallstelle. Davor suchten mehrere Polizisten die Umgebung der Unfallstelle nach ihm ab", heisst es in der Mitteilung.

Im Einsatz standen demnach mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen, mehrere Rettungsteams mit Notarzt sowie die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen und die Berufsfeuerwehr St.Gallen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme konnte der Verkehr Richtung Zürich die Unfallstelle nur auf einem Fahrstreifen passieren.

Die Kantonspolizei St. Gallen übt nach dem Unfall auch Kritik an Gaffern, die während der Fahrt ihr Handy zückten, um den Unfall zu filmen. Am Donnerstag postete auf Facebook ein Video mit folgenden Worten:

"Leute - echt jetzt? 🤨

Diese und weitere Szenen mussten wir beim gestrigen tödlichen Unfall auf der Autobahn A1 bei Gossau beobachten. Bitte gefährdet nicht für ein Foto/Video die Verkehrssicherheit. Ein tragischer Unfall hat gestern gereicht...bei diesen Szenen hätten es aber noch mehr werden können."

(red/pd/sda)

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