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Die Schweizer Handballer hatten allen Grund zur Freude
Sport
Schweiz|14.04.2019

Schweizer nach Gala vor EM-Teilnahme

HANDBALL - Nach dem 28:25 am Mittwoch gewinnen die Schweizer in der EM-Qualifikation mit 36:22 auch das Heimspiel in Schaffhausen gegen Belgien. Die Türe zur ersten EM-Teilnahme seit 2006 ist nun weit offen.

Die Schweizer Handballer hatten allen Grund zur Freude

HANDBALL - Nach dem 28:25 am Mittwoch gewinnen die Schweizer in der EM-Qualifikation mit 36:22 auch das Heimspiel in Schaffhausen gegen Belgien. Die Türe zur ersten EM-Teilnahme seit 2006 ist nun weit offen.

Die erste Halbzeit verlief ähnlich wie jene in der Auswärtspartie gegen die Belgier. Erneut gelangen den Schweizern nach einem ausgeglichenen Start fünf Tore in Serie - diesmal vom 8:8 (18.) zum 13:8 (25.). Hatte es in Leuven zur Pause 16:10 gestanden, führte die SHV-Auswahl zu Hause 16:11.

Damit war es aber vorbei mit den Parallelen, denn diesmal liessen die Schweizer den Gegner nicht mehr herankommen. Vielmehr spielten sie sich, angesteckt von der elektrisierenden Stimmung in der mit 3500 Zuschauern ausverkauften BBC-Arena, in einen Rausch. In der 50. Minute stand es 32:16. Bester Werfer der Gastgeber war der linke Flügel Marvin Lier mit neun Toren, der überragende Regisseur Andy Schmid erzielte acht Treffer. Auch auf Goalie Nikola Portner (12 Paraden) war einmal mehr Verlass.

Nach dem dritten Sieg im vierten Spiel in der laufenden EM-Kampagne sieht es bezüglich der Qualifikation für die Endrunde 2020 in Österreich, Schweden und Norwegen sehr gut aus. Da Kroatien am Abend gegen Serbien 27:23 siegte, genügt den Schweizern ein Punkt aus den letzten beiden Partien. Sie spielen noch in Zug gegen Kroatien (12. Juni) und auswärts gegen Serbien (16. Juni). Wenn sie gegen die Serben nicht höher als mit vier Toren Unterschied verlieren, reichen gar zwei Niederlagen.

Telegramm:

Schweiz - Belgien 36:22 (16:11)

BBC-Arena, Schaffhausen. - 3500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Opava/Valek (CZE). - Torfolge: 0:1, 2:1, 2:2, 4:2, 6:4, 6:6, 8:8 (18.), 13:8 (25.), 13:10, 15:10, 16:11; 19:13, 21:13, 21:15, 24:15, 24:16, 32:16 (50.), 33:17, 33:20, 34:21, 36:21, 36:22. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten gegen Belgien.

Schweiz: Portner (12 Paraden)/Bringolf (für 1 Penalty und ab 52./1 Parade); Schmid (8/1), Meister (3), Rubin, Tynowski (3), Svajlen, Lier (9/2), Sidorowicz (2), Raemy (2), Röthlisberger, Küttel, Maros (2), Gerbl (3), Zehnder (2), Milosevic (2).

Belgien: Lettens (9 Paraden)/Plessers; Ooms, Thomas Bolaers, Meulders (1), Robyns, Marchal (1), Danse (1), Cadel (1), Damian Kedziora (3/1), Bartosz Kedziora (8), Vancosen (1), Nathan Bolaers (2), D’Hanis, Qerimi (1), De Beule (3).

Bemerkungen: Schweiz ohne Delhees, Tominec, Markovic, Vernier (alle verletzt), Von Deschwanden, Winkler, Schelker und Novak (alle überzählig). Lier scheitert mit Penalty an Lettens (25./12:8), trifft im Nachschuss. Damian Kedziora schiesst Penalty an den Pfosten (41./26:16). Schmid scheitert mit Penalty an Lettens (53./33:19).

Rangliste (je 4 Spiele): 1. Kroatien 7. 2. Schweiz 6. 3. Serbien 2. 4. Belgien 1. - Nächstes Spiel: Mittwoch, 12. Juni (18.15 Uhr in Zug): Schweiz - Kroatien.

Modus: Die ersten zwei Teams pro Gruppe (total 8) plus die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für die EM-Endrunde 2020.

(sda)

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